Der VW-Chip kommt: So sichert sich Volkswagen die Chip-Versorgung
In den vergangenen Wochen wurden immer weitere Details zu den künftigen Planungen für eine eigene Chipplattform bei Volkswagen bekannt. Jetzt hat der Konzern seinen neuesten Partner dafür vorgestellt und gleichzeitig die Weichen für das Betriebssystem VW.OS gestellt.
Anfang Mai wurde bekannt, dass der Automobilhersteller Volkswagen einen Vertrag mit dem US-Chipproduzent Qualcomm geschlossen hat - nun gibt es einen weiteren wichtigen Partner.
VWs Software-Tochter CARIAD wird mit dem in der Schweiz ansässigen Unternehmen ST Microelectronics gemeinsam an der Entwicklung von System-on-Chips (SoC) für die Fahrzeuge des VW-Gesamtkonzerns arbeiten. Das hat der Konzern jetzt bekannt gegeben. Damit steht jetzt das Konzept für die Entwicklung des ersten eigenen VW-Prozessors, der die Arbeiten für CARIAD deutlich erleichtern wird. Gemeinsam wollen CARIAD und ST maßgeschneiderte Hardware für Konnektivität, Energiemanagement und Over-the-Air-Updates entwickeln und damit das software-definierte und sichere Auto der Zukunft ermöglichen, heißt es in der Bekanntgabe der Kooperation.
"Wir werden ein wegweisendes neues Zusammenarbeitsmodell starten: Mit der geplanten direkten Kooperation mit ST Microelectronics und TSMC gestalten wir aktiv unsere gesamte Halbleiter-Lieferkette. Wir sorgen dafür, dass genau die Chips produziert werden, die wir für unsere Autos benötigen und sichern uns Jahre im Voraus die Versorgung mit nachgefragten Mikro-Chips", erklärte Murat Aksel, Einkaufsvorstand des Volkswagen Konzerns. "Damit setzen wir neue Maßstäbe im strategischen Supply Chain Management." Infografik: Der autonome Autofahrer verschwindet
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VWs Software-Tochter CARIAD wird mit dem in der Schweiz ansässigen Unternehmen ST Microelectronics gemeinsam an der Entwicklung von System-on-Chips (SoC) für die Fahrzeuge des VW-Gesamtkonzerns arbeiten. Das hat der Konzern jetzt bekannt gegeben. Damit steht jetzt das Konzept für die Entwicklung des ersten eigenen VW-Prozessors, der die Arbeiten für CARIAD deutlich erleichtern wird. Gemeinsam wollen CARIAD und ST maßgeschneiderte Hardware für Konnektivität, Energiemanagement und Over-the-Air-Updates entwickeln und damit das software-definierte und sichere Auto der Zukunft ermöglichen, heißt es in der Bekanntgabe der Kooperation.
TSMC ist auch mit an Bord
Die geplante Zusammenarbeit kommt der neuen Fahrzeug-Generation des Volkswagen Konzerns zugute, die auf der einheitlichen, skalierbaren Software-Plattform von CARIAD basieren wird. Der taiwanesische Halbleiterfertiger TSMC wird künftig die benötigten Wafer für die SoCs fertigen. CARIAD plant mit diesen Schritten die Chip-Versorgung für die Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns bereits Jahre im Voraus abzusichern."Wir werden ein wegweisendes neues Zusammenarbeitsmodell starten: Mit der geplanten direkten Kooperation mit ST Microelectronics und TSMC gestalten wir aktiv unsere gesamte Halbleiter-Lieferkette. Wir sorgen dafür, dass genau die Chips produziert werden, die wir für unsere Autos benötigen und sichern uns Jahre im Voraus die Versorgung mit nachgefragten Mikro-Chips", erklärte Murat Aksel, Einkaufsvorstand des Volkswagen Konzerns. "Damit setzen wir neue Maßstäbe im strategischen Supply Chain Management." Infografik: Der autonome Autofahrer verschwindet
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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