Klotzen statt kleckern: Volkswagen investiert Milliarden in Akkufabriken
Es gibt keinen deutschen und sogar europäischen Hersteller, der so konsequent auf Elektromobilität setzt wie Volkswagen. Die Wolfsburger haben es sich zum Ziel gesetzt, größter Tesla-Konkurrent zu werden. Dafür benötigt man eines: Akkus. Und diese sollen in Salzgitter entstehen.
Vor kurzem hat die EU das Aus für Verbrenner beschlossen und auch wenn es einige gibt, die das nicht wahrhaben wollen und auch von E-Fuels fantasieren, so ist den meisten Branchenkennern klar: Die Zukunft der PKW liegt im Elektroantrieb. Bisher hat auf diesem Gebiet Tesla die Nase vorne, das ergibt sich schon allein aus dem Umstand, dass das Unternehmen so früh wie kein anderes nur auf reine Elektrofahrzeuge gesetzt hat.
Um mit Tesla ernsthaft konkurrieren zu können, braucht Volkswagen vor allem eines: Akkus. Denn diese sind aktuell Mangelware und das führt dazu, dass man auf einen Neuwagen viele Monate und sogar Jahre warten muss. Die Wolfsburger wollen das ändern und haben nun den Grundstein für die erste eigene Zellfabrik gelegt.
Die "SalzGiga" genannte Zellfabrik in Salzgitter soll nicht die einzige Produktionsstätte ihrer Art bleiben, laut Volkswagen ist das der Auftakt für "eine weltweite Batterie-Offensive". Sechs Zellfabriken sollen in Europa und später sogar weitere in Nordamerika entstehen.
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Um mit Tesla ernsthaft konkurrieren zu können, braucht Volkswagen vor allem eines: Akkus. Denn diese sind aktuell Mangelware und das führt dazu, dass man auf einen Neuwagen viele Monate und sogar Jahre warten muss. Die Wolfsburger wollen das ändern und haben nun den Grundstein für die erste eigene Zellfabrik gelegt.
Erste von zumindest sechs neuen Zellfabriken
In Salzgitter und später auch anderen Standorten investiert der Automobilkonzern bis 2030 mehr als 20 Milliarden Euro, für die Umsetzung wurde ein neues Tochterunternehmen namens PowerCo gegründet. Das jährliche Umsatzpotenzial der neuen Tochter beträgt ebenfalls 20 Milliarden Euro, langfristig sollen im Zusammenhang mit PowerCo etwa 20.000 Arbeitsplätze entstehen.Die "SalzGiga" genannte Zellfabrik in Salzgitter soll nicht die einzige Produktionsstätte ihrer Art bleiben, laut Volkswagen ist das der Auftakt für "eine weltweite Batterie-Offensive". Sechs Zellfabriken sollen in Europa und später sogar weitere in Nordamerika entstehen.
Erste SalzGiga-Akkus in drei Jahren
Die Fabrik in Salzgitter soll 2025 erste Akku liefern, wenn diese komplett fertiggestellt ist, soll die Fertigung eine Jahreskapazität von 40 GWh erreichen. Das ist laut Hersteller genug für rund 500.000 elektrische Fahrzeuge. Bis 2030 will Volkswagen gemeinsam mit Partnern sechs Zellfabriken mit insgesamt 240 GWh Leistung betreiben.Siehe auch:
- VW stellt ID. Aero vor: So sieht Volkswagens Elektro-Limousine aus
- VW ID. Buzz: Volkswagen stoppt nach Akku-Problem die Produktion
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