VW ID.3-Flotte mit Blaulicht:
Polizei Niedersachsen setzt auf E-Mobilität
Die Polizei in Niedersachsen setzt künftig auf mehr Nachhaltigkeit bei den Uniformen und verstärkt auf Elektromobilität. Die Kriminalpolizei bekommt nun 215 weiße Volkswagen ID.3 für den Einsatz als "Zivilwagen". Zudem kommen neue Hybrid-Fahrzeuge dazu.
Volkswagen hat demnach den Zuschlag für die europaweite Ausschreibung für die Erweiterung und Erneuerung des Fuhrparks der Polizei Niedersachsen erhalten. Das hat der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius bei einem Pressetermin bestätigt.
Die Polizei in Niedersachsen hat die ersten ID.3 schon erhalten
Dennoch: Da mehr als 4000 Fahrzeuge derzeit im Einsatz sind, ist es noch immer ein verschwindend geringer Anteil. Dafür ist es aber laut der Pressemeldung von Volkswagen so, dass Niedersachsen Vorreiter ist: "Die Behörde hat bei Europas Marktführer für vollelektrische Autos insgesamt 215 ID.3 als Einsatzfahrzeuge bestellt. Es ist die erste Behörde in Deutschland, die in dieser Größenordnung auf reine Elektrofahrzeuge setzt."
Erste Fahrzeuge wurden bereits an die Behörden übergeben. Weitere folgen nach und nach noch in diesem Monat. Dazu gehört eine Flotte mit weißen ID.3, die für Zivilstreifen und die Kriminalpolizei eingesetzt wird. Die Fahrzeuge haben ein aufsetzbares Blaulicht - ansonsten sind sie in zivil. Reine Elektromobilität wird dabei trotz der auf 160 km/h abgeregelten Höchstgeschwindigkeit beim ID.3 kein Problem für die Einsatzkräfte. Bei den typischen Streifenwagen setzt die Polizei weiterhin auf Hybrid oder Diesel.
Die Neubestellungen werden auf die acht Polizeibehörden des Landes sowie die Polizeiakademie Niedersachsen an den Standorten Hannover, Braunschweig, Göttingen, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Nienburg aufgeteilt.
"Mit diesen modernen, effizienten und umweltfreundlichen Autos setzen wir den Weg der Modernisierung konsequent fort. Ein Streifenwagen muss unter Höchstbelastung funktionieren, er muss schnell und zuverlässig sein, egal ob bei Hitze oder Kälte - die bisherigen E-Autos haben in dieser Hinsicht nicht enttäuscht, und ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, für dieses Projekt im Nachtragshaushalt Mittel zu gewinnen", so Innenminister Pistorius.
Das Thema Umweltbewusstsein stand aber nicht nur bei den Fahrzeugen im Vordergrund. Die Polizei Niedersachsen bekommt nun auch nachhaltige Uniformen. Technische Innovationen gibt es auch bei der Polizeibekleidung, bei der Zweckmäßigkeit, Funktionalität, Tragekomfort, Verschleißanfälligkeit und Praxistauglichkeit im Vordergrund stehen, so die Polizei. Bei der Entwicklung und Produktion wird nun allerdings zunehmend Wert auch auf Nachhaltigkeit gelegt.
Minister Pistorius: "Während in der Vergangenheit die Kaufentscheidung maßgeblich von Trageversuchen bestimmt wurde, setzen wir inzwischen früh auf die Beteiligung von Textilingenieurinnen und -ingenieuren sowie auf die Fachexpertise in der Bekleidungswirtschaft und der Wissenschaft. Mit anderen Worten: Wir kaufen nicht mehr in jedem Fall direkt von der Stange, sondern wirken bereits intensiv in der Phase der Entwicklung mit, wenn es darum geht, Einsatzbekleidung des täglichen Bedarfs weiter zu optimieren." Was das konkret bedeutet, sagte er aber nicht.
Siehe auch:
Die Polizei in Niedersachsen hat die ersten ID.3 schon erhalten
Niedersachsen ist Vorreiter
Die Polizei des Landes Niedersachsen setzt weiter konsequent auf E-Mobilität und alternative Antriebe. Die Zahl der rein elektrisch betriebenen Polizeifahrzeuge wird sich von rund 100 auf über 300 mehr als verdreifachen, die Zahl der teilelektrischen Hybrid-Modelle von 165 auf über 340 mehr als verdoppeln.Dennoch: Da mehr als 4000 Fahrzeuge derzeit im Einsatz sind, ist es noch immer ein verschwindend geringer Anteil. Dafür ist es aber laut der Pressemeldung von Volkswagen so, dass Niedersachsen Vorreiter ist: "Die Behörde hat bei Europas Marktführer für vollelektrische Autos insgesamt 215 ID.3 als Einsatzfahrzeuge bestellt. Es ist die erste Behörde in Deutschland, die in dieser Größenordnung auf reine Elektrofahrzeuge setzt."
Erste Fahrzeuge wurden bereits an die Behörden übergeben. Weitere folgen nach und nach noch in diesem Monat. Dazu gehört eine Flotte mit weißen ID.3, die für Zivilstreifen und die Kriminalpolizei eingesetzt wird. Die Fahrzeuge haben ein aufsetzbares Blaulicht - ansonsten sind sie in zivil. Reine Elektromobilität wird dabei trotz der auf 160 km/h abgeregelten Höchstgeschwindigkeit beim ID.3 kein Problem für die Einsatzkräfte. Bei den typischen Streifenwagen setzt die Polizei weiterhin auf Hybrid oder Diesel.
Die Neubestellungen werden auf die acht Polizeibehörden des Landes sowie die Polizeiakademie Niedersachsen an den Standorten Hannover, Braunschweig, Göttingen, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Nienburg aufgeteilt.
"Mit diesen modernen, effizienten und umweltfreundlichen Autos setzen wir den Weg der Modernisierung konsequent fort. Ein Streifenwagen muss unter Höchstbelastung funktionieren, er muss schnell und zuverlässig sein, egal ob bei Hitze oder Kälte - die bisherigen E-Autos haben in dieser Hinsicht nicht enttäuscht, und ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, für dieses Projekt im Nachtragshaushalt Mittel zu gewinnen", so Innenminister Pistorius.
Das Thema Umweltbewusstsein stand aber nicht nur bei den Fahrzeugen im Vordergrund. Die Polizei Niedersachsen bekommt nun auch nachhaltige Uniformen. Technische Innovationen gibt es auch bei der Polizeibekleidung, bei der Zweckmäßigkeit, Funktionalität, Tragekomfort, Verschleißanfälligkeit und Praxistauglichkeit im Vordergrund stehen, so die Polizei. Bei der Entwicklung und Produktion wird nun allerdings zunehmend Wert auch auf Nachhaltigkeit gelegt.
Minister Pistorius: "Während in der Vergangenheit die Kaufentscheidung maßgeblich von Trageversuchen bestimmt wurde, setzen wir inzwischen früh auf die Beteiligung von Textilingenieurinnen und -ingenieuren sowie auf die Fachexpertise in der Bekleidungswirtschaft und der Wissenschaft. Mit anderen Worten: Wir kaufen nicht mehr in jedem Fall direkt von der Stange, sondern wirken bereits intensiv in der Phase der Entwicklung mit, wenn es darum geht, Einsatzbekleidung des täglichen Bedarfs weiter zu optimieren." Was das konkret bedeutet, sagte er aber nicht.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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