Intel Arc-Grafikkarte ist möglicherweise langsamer als angenommen
Die Erwartungen an Intels erste Grafikkarte seit Jahrzehnten sind hoch - auch wenn es sich bei der ersten neuen GPU nur um ein Einsteigermodell handelt. Die in Aussicht gestellte Performance soll jedoch in den Medien häufig vollkommen falsch dargestellt worden sein.
Das berichtet das Online-Magazin 3D Center in einer Meldung zum Marktstart der ersten "Alchemist"-basierten Desktop-Grafikkarte von Intel. Die Arc A380-GPU ist ab sofort in China erhältlich und wird in Kürze in den ersten Geräten von Acer, Asus, Gigabyte, HP und MSI eingesetzt werden.
Da die Arc A380 den Neueinstieg von Intel in das Grafik-Prozessoren-Geschäft markiert, wird nun genau beobachtet, wie gut oder schlecht Intels Arbeit ist.
Intel Arc A380 im Überblick
Die Erwartungshaltung an Intel ist dabei groß. Auch wir hatten berichtet, dass Intel damit wirbt, rund 25 Prozent mehr Leistung als die direkte Konkurrenz-GPU AMD Radeon RX 6400 zu bieten. Das ist laut 3D Center ein Trugschluss, denn Intel hat dieses Leistungsversprechen ganz anders formuliert, als das viele Medien (inklusive uns) weitergegeben haben. Intel schreibt nämlich nicht einfach, dass die Arc-Grafik 25 Prozent mehr Leistung bietet, sondern dass sie 25 Prozent mehr Leistung pro Yuan verspricht. Da heißt es:
Die Intel-Grafik wird für einen deutlich geringeren UVP-Preis verkauft als die AMD-GPU.
Nimmt man dann die Ankündigung wörtlich, zahlt man bei beiden Anbietern in etwa den gleichen Preis für bestimmte Leistung. Intels "Leistungsvorsprung" liegt dann auch nicht bei 25 Prozent, sondern laut 3D Center vielleicht bei nur vier Prozent. Genaue Erkenntnisse dazu wird es aber erst geben, sobald Nutzer und Journalisten ihre ersten Erfahrungsberichte veröffentlichen werden.
Siehe auch:
Da die Arc A380 den Neueinstieg von Intel in das Grafik-Prozessoren-Geschäft markiert, wird nun genau beobachtet, wie gut oder schlecht Intels Arbeit ist.
Intel Arc A380 im Überblick
Die Erwartungshaltung an Intel ist dabei groß. Auch wir hatten berichtet, dass Intel damit wirbt, rund 25 Prozent mehr Leistung als die direkte Konkurrenz-GPU AMD Radeon RX 6400 zu bieten. Das ist laut 3D Center ein Trugschluss, denn Intel hat dieses Leistungsversprechen ganz anders formuliert, als das viele Medien (inklusive uns) weitergegeben haben. Intel schreibt nämlich nicht einfach, dass die Arc-Grafik 25 Prozent mehr Leistung bietet, sondern dass sie 25 Prozent mehr Leistung pro Yuan verspricht. Da heißt es:
"Der Intel Arc A380-Grafikprozessor mit einem empfohlenen Kundenpreis von 1.030 Yuan inklusive Mehrwertsteuer bietet eine bis zu 25 % bessere Leistung pro Yuan als verfügbare Konkurrenzprodukte, gemessen an der Leistung bei einer Auswahl beliebter Spiele."
Wirklich besser oder nur ebenbürtig?
Intel bezog sich in seinen Ankündigungen sozusagen auf einen direkten Preis-Leistungsvergleich und gab dabei im Grund nur an, dass man bei Intel für weniger Geld die (nahezu) gleiche Leistung wie bei der Radeon RX 6400 bekommen wird. Auf diese Erkenntnis kommt man, wenn man sich ausrechnet, was mehr Leistung pro Yuan bei den beiden Modellen genau bedeutet.Die Intel-Grafik wird für einen deutlich geringeren UVP-Preis verkauft als die AMD-GPU.
Nimmt man dann die Ankündigung wörtlich, zahlt man bei beiden Anbietern in etwa den gleichen Preis für bestimmte Leistung. Intels "Leistungsvorsprung" liegt dann auch nicht bei 25 Prozent, sondern laut 3D Center vielleicht bei nur vier Prozent. Genaue Erkenntnisse dazu wird es aber erst geben, sobald Nutzer und Journalisten ihre ersten Erfahrungsberichte veröffentlichen werden.
Siehe auch:
- Fotos und Details der Intel "Arc Limited Edition"-Grafikkarte aufgetaucht
- Intel startet Grafik-Treiber-Update für Windows 10- und 11-Versionen
- Intel-Grafikkarten kommen wegen Software- & Lieferproblemen später
- Intel führt mobile Arc-Grafikchips ein, zeigt erste Desktop-Grafikkarte
- Nvidia erwägt Fertigung von Grafikchips bei Intel
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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