Intel in Magdeburg: So viel Geld bekommt der US-Chipriese vom Staat
Intel wird vom deutschen Staat mit einer Millardensumme beim Bau seines neuen Halbleiterwerks in Magdeburg unterstützt. Jetzt steht fest, wie viel Geld der US-Chipriese für den Bau des Werks bekommt. Quelle ist ein Papier der deutschen Bundesregierung.
Wie aus einem Papier des deutschen Bundestags zum Haushalt für das Jahr 2022 hervorgeht, sind für den Bau des neuen Intel-Werks in Magdeburg staatliche Hilfen in Höhe von zunächst 6,8 Milliarden Euro vorgesehen. Allein in diesem Jahr will man bereits 2,72 Milliarden Euro bereitstellen.
Die beiden neuen Fabriken sollen Intel-20A-Nodes fertigen können und langfristig auch für weitere, noch kleinere Chiptypen genutzt werden. Intel will an dem neuen Standort nicht nur seine eigenen Chips für die Vermarktung an Privat- und Firmenkunden produzieren, sondern auch als Vertragsfertiger Aufträge von Drittfirmen annehmen, die ihre Chipdesigns in den Werken des US-Konzerns herstellen lassen wollen.
Die Milliardensumme wird als Teil des sogenannten European Chips Act als Subventionierung gezahlt, deckt aber nur einen Teil der Kosten für das insgesamt rund 17 Milliarden Euro teure neue Intel-Werk ab. Die EU-Initiative beschränkt den Anteil der staatlichen Unterstützung nämlich auf 40 Prozent der Gesamtkosten.
Während Intel im großen Stil in Europa investiert, konzentriert sich der Hauptkonkurrent TSMC lieber auf den Bau neuer Werke in den USA und seiner Heimat Taiwan. Allgemein läuft der Ausbau der Kapazitäten für die Chipfertigung weltweit unter Hochdruck, nachdem es in den letzten Jahren immer wieder zu massiven Engpässen kam.
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Bau des neuen Intel-Werks beginnt im nächsten Jahr
Der Bau des neuen Intel-Standorts bei Magdeburg soll in der ersten Hälfte des Jahres 2023 anlaufen. Dann sollen dort zwei sogenannte Mega-Fabs der "Ångström"-Ära entstehen. Darunter versteht man die derzeit üblichen modernen Fertigungstechnologien für den Bau von Chips mit einer geringen Strukturbreite von nur noch wenigen Nanometern.Die beiden neuen Fabriken sollen Intel-20A-Nodes fertigen können und langfristig auch für weitere, noch kleinere Chiptypen genutzt werden. Intel will an dem neuen Standort nicht nur seine eigenen Chips für die Vermarktung an Privat- und Firmenkunden produzieren, sondern auch als Vertragsfertiger Aufträge von Drittfirmen annehmen, die ihre Chipdesigns in den Werken des US-Konzerns herstellen lassen wollen.
Die Milliardensumme wird als Teil des sogenannten European Chips Act als Subventionierung gezahlt, deckt aber nur einen Teil der Kosten für das insgesamt rund 17 Milliarden Euro teure neue Intel-Werk ab. Die EU-Initiative beschränkt den Anteil der staatlichen Unterstützung nämlich auf 40 Prozent der Gesamtkosten.
Während Intel im großen Stil in Europa investiert, konzentriert sich der Hauptkonkurrent TSMC lieber auf den Bau neuer Werke in den USA und seiner Heimat Taiwan. Allgemein läuft der Ausbau der Kapazitäten für die Chipfertigung weltweit unter Hochdruck, nachdem es in den letzten Jahren immer wieder zu massiven Engpässen kam.
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Intels Aktienkurs in Euro
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