Google Stadia: Nur Streaming-Technologie bleibt zukünftig bestehen
Schon seit längerer Zeit gibt es Gerüchte, dass Googles Streaming-Dienst Stadia gescheitert sei und der Konzern über ein Ende der Plattform nachdenke. Ein Bericht lässt darauf schließen, dass Stadia nahezu ganz aufgegeben wurde. Zukünftig soll nur die Technologie bestehen bleiben.
Obwohl Stadia viele Fans hat, wird der Game-Streaming-Dienst nur von vergleichsweise wenigen Nutzern abonniert. Einer Umfrage zufolge haben nur 13 Prozent der deutschen Befragten den Service im vergangenen Jahr genutzt. PlayStation Plus und Now wurden hingegen von 42 Prozent der Befragten verwendet. Google hat bislang keine offiziellen Zahlen zu Stadia veröffentlicht, sodass unklar ist, wie viele Kunden der Dienst aktuell tatsächlich hat.
Infografik Spiele-Streaming: Ist Googles Stadia-Experiment gescheitert?
Google dürfte den Streaming-Dienst nicht mehr dauerhaft betreiben. Die Technologie soll jedoch weiterhin zum Einsatz kommen und unter dem Namen "Google Stream" vermarktet werden. Google plant offenbar, sich zukünftig mehr auf Geschäftskunden zu konzentrieren und hat damit begonnen, die Streaming-Technologie als Whitelabel-Produkt zu verkaufen.
So haben Kunden des US-amerikanischen Netzwerkbetreibers AT&T schon die Möglichkeit, das Spiel "Batman: Arkham Knight" direkt im Browser zu spielen. Obwohl der Dienst von AT&T selbst bereitgestellt wird, soll im Hintergrund Stadia-Technologie zum Einsatz kommen. Ähnliche Deals wurden vor kurzem auch mit Peloton und Bungie geschlossen.
Siehe auch:
Priorität wurde bereits herabgesetzt
Da Stadia die Erwartungen des Suchmaschinenkonzerns vermutlich nicht erfüllt hat, soll die Endverbraucher-Version Business Insider zufolge intern bereits eine niedrigere Priorität erhalten haben. Damit ist es sehr unwahrscheinlich, dass Google weiterhin mit Publishern verhandelt, um neue Top-Titel auf Stadia anbieten zu können. Die Ausgaben sollen möglichst gering gehalten werden, sodass auch keine exklusiven Titel entwickelt werden. Viele Führungskräfte sollen außerdem in andere Abteilungen gewechselt haben.Google dürfte den Streaming-Dienst nicht mehr dauerhaft betreiben. Die Technologie soll jedoch weiterhin zum Einsatz kommen und unter dem Namen "Google Stream" vermarktet werden. Google plant offenbar, sich zukünftig mehr auf Geschäftskunden zu konzentrieren und hat damit begonnen, die Streaming-Technologie als Whitelabel-Produkt zu verkaufen.
So haben Kunden des US-amerikanischen Netzwerkbetreibers AT&T schon die Möglichkeit, das Spiel "Batman: Arkham Knight" direkt im Browser zu spielen. Obwohl der Dienst von AT&T selbst bereitgestellt wird, soll im Hintergrund Stadia-Technologie zum Einsatz kommen. Ähnliche Deals wurden vor kurzem auch mit Peloton und Bungie geschlossen.
Siehe auch:
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