Letzte Hoffnung: So will Google mehr Spieleentwickler zu Stadia locken
Während der große Erfolg des Spiele-Streaming-Dienstes Stadia bisher ausbleibt, zieht Google alle Register, um weitere Entwickler und Studios von seiner Plattform zu überzeugen. Dabei spricht man eine Sprache, die viele Unternehmen sehr gut verstehen - Geld.
Wie der Suchmaschinen-Konzern anlässlich einer Stadia-Entwicklerkonferenz bekannt gab, wird man Spieleentwickler ab dem 1. Oktober für ihren Einsatz belohnen. Google wird zu diesem Stichtag die Umsatzbeteiligung von branchenüblichen 30 Prozent auf 15 Prozent senken und Studios somit einen weiteren Anreiz schaffen, ihre Spiele auf der Cloud-Gaming-Plattform zu veröffentlichen. Die Senkung der Beteiligung soll für mindestens zwei Jahre gelten und erst bei Einnahmen jenseits von drei Millionen US-Dollar auf das aktuelle 70/30-Verhältnis zurückgesetzt werden.
Technisch ist Stadia gut aufgestellt und kann mit Konkurrenten wie dem Xbox Cloud Gaming oder Nvidia GeForce Now mithalten. Die Preispolitik des Unternehmens wird jedoch seit dem Start der Streaming-Plattform im November 2019 kritisiert. Nutzer vermissen die Attraktivität des Pro-Abonnements, werden mit hohen Preisen im Store konfrontiert oder können sich für das reine Cloud-Konzept nicht begeistern. Microsofts Herangehensweise, seinen xCloud-Dienst mit dem Game Pass zu verbinden und Exklusivtitel parallel zum Streamen lokal auf der Xbox und PCs anzubieten, scheint deutlich besser angenommen zu werden.
Siehe auch:
Schritt 1: Pro-Nutzer anwerben, Schritt 2: ... Schritt 3: Profit
Parallel dazu kündigt Google an, Entwicklern ein größeres Stück vom bisher kleinen Kuchen der Stadia Pro-Einnahmen abzugeben. Bis zu 70 Prozent sollen direkt an die Studios fließen, je nach Aktivität der Nutzer in den jeweiligen Spielen. Über ein neues Affiliate-Programm will man die Firmen weiterhin dazu anhalten, ihre Stadia-Titel öffentlich zu bewerben. Pro gewonnenem Nutzer, der eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschließt, sollen zehn Euro an den Entwickler fließen. Ob die zusätzlichen Einnahmen weitere Spielestudios von Stadia überzeugen können, bleibt abzuwarten.Technisch ist Stadia gut aufgestellt und kann mit Konkurrenten wie dem Xbox Cloud Gaming oder Nvidia GeForce Now mithalten. Die Preispolitik des Unternehmens wird jedoch seit dem Start der Streaming-Plattform im November 2019 kritisiert. Nutzer vermissen die Attraktivität des Pro-Abonnements, werden mit hohen Preisen im Store konfrontiert oder können sich für das reine Cloud-Konzept nicht begeistern. Microsofts Herangehensweise, seinen xCloud-Dienst mit dem Game Pass zu verbinden und Exklusivtitel parallel zum Streamen lokal auf der Xbox und PCs anzubieten, scheint deutlich besser angenommen zu werden.
Siehe auch:
- Stadia: Ist der Gaming-Zombie noch zu retten? Google meint ja
- Ab sofort verfügbar: Stadia unterstützt jetzt Android TV & Google TV
- Google Stadia am TV: Smartphone könnte bald als Controller dienen
- Spiele-Streaming: Google Stadia legt zu - Letzter Halt Indie-Games?
- Google Stadia: Alle wichtigen Infos, Spiele und Preise im Überblick
Thema:
Videos zum Thema Spiele
- Metro-2039-Gameplay: Trailer zeigt düsteres Moskau, neuen Bösewicht
- Großes Remake: Tony Hawk's Pro Skater 3 + 4 kehren zurück
- PlayStation 5: Sony zeigt im Video die Spiele-Highlights für 2025
- Highlights aus Köln: Rückblick auf die Spielemesse Gamescom 2024
- Microsoft Flight Simulator: Neues Deutschland-Update jetzt verfügbar
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neue iPad-Pro-Modelle 2027: Apple setzt auf KI-Chips und Performance
- Microsoft Edge: Login mit einem Google-Konto gestartet
- Hawking-Strahlung nachgewiesen: Physiker messen Effekt im Labor
- Schwerer IT-Ausfall: Bayerische Justiz stundenlang lahmgelegt
- Mecklenburg-Vorpommern streicht jetzt erste Microsoft-Cloud-Dienste
- Insider-Verdacht überschattet Milliarden-Deal für deutschen IT-Konzern
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Dr.Parted Live 26.07: eine bootfähige GNU/Linux-Distri
d-hubs - Gestern 19:10 Uhr -
Intenret nicht gefunnden
Doodle - Gestern 17:08 Uhr -
LibreOffice-Community Update: Die News im Juni 2026
d-hubs - Vorgestern 23:24 Uhr -
Foren Software Software Allgemein immich: high performance se
d-hubs - 02.07. 23:22 Uhr -
CachyOS kommt mit Neuem :: schneller, performanter u. mehr Sicherheit
d-hubs - 01.07. 13:51 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen