Windows 11: Umschalt-Latenz von Fullscreen zu Fenstern sinkt weiter
Die Entwickler bei Microsoft wollen endlich mehr tun, um die lange Latenz zu verkürzen, die User beim Umschalten aus Spielen zu anderen Anwendungen häufig erleben. Die Ergebnisse lassen sich jetzt ausprobieren.
Das Problem besteht im Grunde schon ewig, die daraus resultierenden Probleme waren allerdings lange zu vernachlässigen. Denn es kam relativ selten vor, dass Windows-Nutzer beim Spielen schnell mal in andere Anwendungen wechseln wollten. Die dabei auftretenden Verzögerungen konnte man einfach hinnehmen. Das hat sich inzwischen allerdings geändert, da Gamer immer häufiger nebenher mit anderen Apps interagieren - etwa dem Discord-Client oder verschiedenen anderen Kommunikation-Tools.
Die Verzögerungen resultieren daraus, dass reine Vollbild-Spiele den Desktop Window Manager (DWM) umgehen, um diesen nicht als Bremse mit einkalkulieren zu müssen. Allerdings handelt es sich bei diesen Anwendungen ebenfalls um Spiele, die in einem Fenster ablaufen, wie alle anderen Programme unter Windows auch - nur ist dieses eben so groß wie der gesamte Bildschirm und wird ohne Rand dargestellt. Da der DWM hier aber eben trotzdem keine Rolle spielt, kommen dessen Vorzüge beim Umschalten zu anderen Fenstern nicht zum Tragen.
Laut Microsoft muss der Nutzer aber nicht zwingend selbst aktiv werden. Denn Windows kann auch selbst entscheiden, welche Option hier nun die jeweils beste ist. Nach einem Upgrade auf die kürzlich erschienene Preview Windows 11 Build 22557 sollten sich daher bereits direkt Verbesserungen bemerkbar machen.
Siehe auch:
Die Verzögerungen resultieren daraus, dass reine Vollbild-Spiele den Desktop Window Manager (DWM) umgehen, um diesen nicht als Bremse mit einkalkulieren zu müssen. Allerdings handelt es sich bei diesen Anwendungen ebenfalls um Spiele, die in einem Fenster ablaufen, wie alle anderen Programme unter Windows auch - nur ist dieses eben so groß wie der gesamte Bildschirm und wird ohne Rand dargestellt. Da der DWM hier aber eben trotzdem keine Rolle spielt, kommen dessen Vorzüge beim Umschalten zu anderen Fenstern nicht zum Tragen.
Testen in aktuellestem Build
Unter Windows 10 sorgte Microsoft mit den Full Screen Optimizations bereits für einige Verbesserungen. Jetzt kommt unter Windows 11 eine neue Funktion mit der Bezeichnung Optimizations for Windowed Games hinzu, die sich in den Grafik-Einstellungen, die man in den Display-Optionen für einzelne Anwendungen auswählen kann, finden lässt. Aber auch als globale Option wird diese verfügbar sein.Laut Microsoft muss der Nutzer aber nicht zwingend selbst aktiv werden. Denn Windows kann auch selbst entscheiden, welche Option hier nun die jeweils beste ist. Nach einem Upgrade auf die kürzlich erschienene Preview Windows 11 Build 22557 sollten sich daher bereits direkt Verbesserungen bemerkbar machen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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