Microsoft bestätigt Windows-Bug, der Daten beim Wipe zurücklässt
Vor einigen Tagen tauchte ein Fehler auf, bei dem es zu einem Problem mit der vollständigen Löschung von Dateien kommt. Das Redmonder Unternehmen hat diesen Bug mittlerweile bestätigt und erläuterte auch die Hintergründe. Ein Fix ist laut Microsoft bereits in Arbeit.
Mitte dieser Woche wurde bekannt, dass unter Windows 10 und Windows 11 ein Problem besteht, das zur Folge hat, dass die im Betriebssystem integrierten Wiping-Tools nicht so funktionieren wie sie sollen. Denn bekanntlich ist ein Verschieben in den Papierkorb und dessen Entleeren noch lange nicht, dass eine Datei unwiederbringlich zerstört ist. Im Gegenteil, sie lässt sich mit geringstem Aufwand rekonstruieren.
Microsoft hat mittlerweile auch bestätigt, dass es hier zu Problemen kommt: "Wenn Sie versuchen, ein Windows-Gerät mit Anwendungen zurückzusetzen, die über Ordner mit reparierten Daten verfügen, wie z. B. OneDrive oder OneDrive for Business, werden Dateien, die von OneDrive heruntergeladen oder lokal synchronisiert wurden, möglicherweise nicht gelöscht, wenn Sie die Option 'Alles entfernen' auswählen."
Microsoft weiter: " Dieses Problem kann auftreten, wenn Sie versuchen, ein manuelles Zurücksetzen innerhalb von Windows oder ein Remote-Reset zu initiieren. Remote-Resets können von Mobile Device Management (MDM) oder anderen Verwaltungsanwendungen, wie Microsoft Intune oder Tools von Drittanbietern, initiiert werden. OneDrive-Dateien, die nur in der Cloud gespeichert sind oder nicht heruntergeladen oder auf dem Gerät geöffnet wurden, sind nicht betroffen und bleiben nicht erhalten, da die Dateien nicht heruntergeladen oder lokal synchronisiert werden. Hinweis: Einige Gerätehersteller und einige Dokumentationen nennen die Funktion zum Zurücksetzen Ihres Geräts möglicherweise "Push Button Reset", "PBR", "Reset This PC", "Reset PC" oder "Fresh Start".
Microsoft hat hierzu einen Fix angekündigt, man liefert aber auch gleich Workarounds:
Windows 11 und Windows 10 mit Problemen
Deshalb gibt es unterschiedliche Tools, mit denen es möglich ist, Dateien komplett zu "schreddern". Wer aber sicherstellen will, dass sensible Daten auch tatsächlich nicht mehr wiederhergestellt werden können, der sollte derzeit nicht zu den Windows-internen Tools greifen.Microsoft hat mittlerweile auch bestätigt, dass es hier zu Problemen kommt: "Wenn Sie versuchen, ein Windows-Gerät mit Anwendungen zurückzusetzen, die über Ordner mit reparierten Daten verfügen, wie z. B. OneDrive oder OneDrive for Business, werden Dateien, die von OneDrive heruntergeladen oder lokal synchronisiert wurden, möglicherweise nicht gelöscht, wenn Sie die Option 'Alles entfernen' auswählen."
Microsoft weiter: " Dieses Problem kann auftreten, wenn Sie versuchen, ein manuelles Zurücksetzen innerhalb von Windows oder ein Remote-Reset zu initiieren. Remote-Resets können von Mobile Device Management (MDM) oder anderen Verwaltungsanwendungen, wie Microsoft Intune oder Tools von Drittanbietern, initiiert werden. OneDrive-Dateien, die nur in der Cloud gespeichert sind oder nicht heruntergeladen oder auf dem Gerät geöffnet wurden, sind nicht betroffen und bleiben nicht erhalten, da die Dateien nicht heruntergeladen oder lokal synchronisiert werden. Hinweis: Einige Gerätehersteller und einige Dokumentationen nennen die Funktion zum Zurücksetzen Ihres Geräts möglicherweise "Push Button Reset", "PBR", "Reset This PC", "Reset PC" oder "Fresh Start".
Microsoft hat hierzu einen Fix angekündigt, man liefert aber auch gleich Workarounds:
- Dieses Problem kann verhindert werden, indem Sie sich abmelden oder die Verknüpfung mit OneDrive aufheben, bevor Sie Ihr Windows-Gerät zurücksetzen. Anweisungen finden Sie im Abschnitt "OneDrive entkoppeln" in OneDrive ausschalten, deaktivieren oder deinstallieren.
- Dieses Problem kann auf Geräten, die bereits zurückgesetzt wurden, durch Befolgen der Schritte in KB5012334 - Löschen des Ordners Windows.old mit Storage sense in der App "Einstellungen" entschärft werden.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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