Tesla Schlusslicht: Erstmals TÜV-Daten zu E-Auto-Hauptuntersuchungen
Beim TÜV waren mittlerweile genügend Elektroautos zur ersten Hauptuntersuchung, um zumindest für vier Modelle eine "vorläufige Bewertung der technischen Sicherheit" vornehmen zu können. An die Spitze setzt sich ein Smart, das Schlusslicht bildet Tesla.
Eine Auswertung auf ausreichender Datenbasis kann man demnach für die vier beliebtesten E-Autos der vergangenen Jahre liefern. Das sind BMW i3, Renault Zoe, Smart Fortwo Electric Drive und Tesla Model S. Mit den wenigsten Problemen und einer Mängelquote von 3,5 Prozent kann sich das Modell von Smart an die Spitze der Statistik setzen. "In der Liste der 128 im TÜV-Report aufgeführten 2- bis 3-jährigen Verbrenner würde der E-Smart im ersten Drittel landen", so die professionellen Autoprüfer.
Auf Platz zwei folgt der BMW i3 mit einem Wert von 4,7 Prozent, neben häufigen Defekten bei den Abblendlichtern tritt hier ein Problem auf, das alle Elektroautos plagt: "Probleme mit den Bremskomponenten sind typisch für E-Fahrzeuge, da sie im Vergleich zu Verbrennern deutlich seltener benutzt werden und deshalb häufiger korrodieren", so Verbands-Chef Dr. Joachim Bühler. Übrigens der Hauptgrund, weswegen z.b. VW bei der ID-Reihe an den Hinterachsen wieder auf Trommel- statt auf Scheibenbremsen setzt, denn die gekapselte Bauweise bringt da einige Vorteile mit sich.
Mit Abstand Schlusslicht ist das Tesla Model S, das auf eine Mängelquote von 10,7 Prozent kommt - damit fällt jeder zehnte Tesla durch seine erste Hauptuntersuchung. Stolpersteine bei der Überprüfung sind neben Mängeln bei Nebellicht und Abblendlicht vor allem Probleme mit den Querlenkern.
Erstmals genug E-Autos zur HU vorgefahren
Elektroautos sind noch so neu, dass der TÜV bisher nur wenig Daten zum Zustand der Fahrzeuge nach einer gewissen Betriebsdauer liefern konnte. Jetzt konnten die bundesweiten Prüfstellen aber so viele E-Fahrzeuge zur Hauptuntersuchung (HU) nach drei Jahren unter die Lupe nehmen, dass der TÜV Verband eine Sonderauswertung der HU-Ergebnisse von E-Autos vorlegen kann. Das ernüchternde Ergebnis: Alle Elektroautos schneiden nach Ansicht der Experten hier nur "durchwachsen" ab, dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Modellen. Infografik E-Auto-Prämie: Diese Autohersteller profitieren am meisten
Eine Auswertung auf ausreichender Datenbasis kann man demnach für die vier beliebtesten E-Autos der vergangenen Jahre liefern. Das sind BMW i3, Renault Zoe, Smart Fortwo Electric Drive und Tesla Model S. Mit den wenigsten Problemen und einer Mängelquote von 3,5 Prozent kann sich das Modell von Smart an die Spitze der Statistik setzen. "In der Liste der 128 im TÜV-Report aufgeführten 2- bis 3-jährigen Verbrenner würde der E-Smart im ersten Drittel landen", so die professionellen Autoprüfer.
Auf Platz zwei folgt der BMW i3 mit einem Wert von 4,7 Prozent, neben häufigen Defekten bei den Abblendlichtern tritt hier ein Problem auf, das alle Elektroautos plagt: "Probleme mit den Bremskomponenten sind typisch für E-Fahrzeuge, da sie im Vergleich zu Verbrennern deutlich seltener benutzt werden und deshalb häufiger korrodieren", so Verbands-Chef Dr. Joachim Bühler. Übrigens der Hauptgrund, weswegen z.b. VW bei der ID-Reihe an den Hinterachsen wieder auf Trommel- statt auf Scheibenbremsen setzt, denn die gekapselte Bauweise bringt da einige Vorteile mit sich.
Zoe ok, Tesla oh weh
Renault kann mit seinem Zoe ein Modell liefern, das mit einem Mängelschnitt von 5,7 Prozent beim Benziner-Vergleich im letzten Drittel landen würde. Defekte und falsch justierte Scheinwerfer gehören hier zu den kleinen Ärgernissen, der TÜV registriert aber auch "überdurchschnittlich häufig Mängel an den Achsaufhängungen".Mit Abstand Schlusslicht ist das Tesla Model S, das auf eine Mängelquote von 10,7 Prozent kommt - damit fällt jeder zehnte Tesla durch seine erste Hauptuntersuchung. Stolpersteine bei der Überprüfung sind neben Mängeln bei Nebellicht und Abblendlicht vor allem Probleme mit den Querlenkern.
Datenbasis noch recht klein
In den zugrundeliegenden "TÜV-Report 2022" fließen die Ergebnisse von 9,6 Millionen Prüfungen der TÜV-Organisationen mit ein. Dagegen ist die Zahl der Hauptuntersuchungen von Elektroautos auf jeden Fall noch verschwindend gering. Diese umfassen 1142 Hauptuntersuchungen des BMW i3, 1939 des Renault Zoe, 1645 des Smart Fortwo Electric Drive und 812 des Tesla Model S.
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