Keine Ladesäulen, keine Käufe:
Autobranche wünscht mehr Förderungen
Der Verband der Automobilindustrie kritisiert die schleppende Förderung für den Umstieg auf Elektromobilität. Ziele der Bundesregierung können mit dem derzeitigen Tempo vor allem beim Ausbau der Ladeinfrastruktur nicht erfüllt werden - daher soll die Politik handeln.
"Deutschland hängt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für die E-Autos extrem hinterher", erklärte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa (via Business Insider). Müller hat dabei vorrangig die Ziele der neuen Bundesregierung im Blick. Konkret wurden in den Koalitionsgesprächen der Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP ein Ziel von 15 Millionen vollelektrischen Fahrzeugen bis zum Jahr 2030 gesetzt.
Die Automobilindustrie stelle sich nun zwar auf den Bedarf ein und habe in den letzten Jahren entsprechende Modelle entwickelt, für die Verbraucher sei aber das Problem der fehlenden Ladeinfrastruktur das größte Hindernis. Damit sieht man auch die Automobilbranche in Zugzwang, es fehle jedoch an entsprechenden Fördermitteln, um die Ziele der Bundesregierung auch umzusetzen.
Damit sehe die deutsche Autoindustrie "den Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland gefährdet", so Müller. "Um die Menge der E-Autos, die die Bundesregierung vorsieht, auch wirklich erreichen zu können, müssten pro Woche etwa 2.000 neue öffentliche Ladepunkte installiert werden - tatsächlich sind es gerade mal 300. Heißt im Klartext: Das Tempo muss sich versiebenfachen." Konkrete Vorschläge, wie das Tempo erhöht werden kann, gibt es derzeit von keiner Seite. Zudem gibt es bisher nur Pläne für eine Reform der staatlichen Förderung beim Kauf eines Elektrofahrzeugs, und diese Reform soll auch erst ab dem Jahr 2023 gelten.
Siehe auch: Elektroauto-Akkus sind günstig wie nie - doch das wird nicht so bleiben
Die Automobilindustrie stelle sich nun zwar auf den Bedarf ein und habe in den letzten Jahren entsprechende Modelle entwickelt, für die Verbraucher sei aber das Problem der fehlenden Ladeinfrastruktur das größte Hindernis. Damit sieht man auch die Automobilbranche in Zugzwang, es fehle jedoch an entsprechenden Fördermitteln, um die Ziele der Bundesregierung auch umzusetzen.
Knackpunkt öffentliche Ladeinfrastruktur
Laut VDA habe sich die deutsche Autobranche darauf eingestellt, diese 15 Millionen E-Autos zu bauen. Die Kapazitäten und der Wille, vom Verbrenner wegzukommen, seien da. "Aber der Verbraucher nimmt sie nur an, wenn er sich zu 100 Prozent darauf verlassen kann, sein Auto überall und jederzeit unkompliziert laden zu können."Damit sehe die deutsche Autoindustrie "den Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland gefährdet", so Müller. "Um die Menge der E-Autos, die die Bundesregierung vorsieht, auch wirklich erreichen zu können, müssten pro Woche etwa 2.000 neue öffentliche Ladepunkte installiert werden - tatsächlich sind es gerade mal 300. Heißt im Klartext: Das Tempo muss sich versiebenfachen." Konkrete Vorschläge, wie das Tempo erhöht werden kann, gibt es derzeit von keiner Seite. Zudem gibt es bisher nur Pläne für eine Reform der staatlichen Förderung beim Kauf eines Elektrofahrzeugs, und diese Reform soll auch erst ab dem Jahr 2023 gelten.
Siehe auch: Elektroauto-Akkus sind günstig wie nie - doch das wird nicht so bleiben
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