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IT-Mitarbeiter automatisiert seinen Job komplett - niemand bemerkt es
Solange eine geforderte Aufgabe erledigt wird, ist es vielen Chefs relativ egal, wie ihre Angestellten die Arbeit im Homeoffice organisieren. Der Fall eines IT-Mitarbeiters einer Anwaltskanzlei dürfte dieses Prinzip aber auf die Spitze treiben.
Die Person berichtet in einem Reddit-Beitrag davon, dass sie ursprünglich auf Vollzeit eingestellt wurde. Bei dem Job geht es darum, die digitalen Beweismittel gerichtssicher auf einer Cloud-Plattform bereitzustellen. Schon im normalen Büro-Alltag sei die Aufgabe demnach eigentlich nicht geeignet gewesen, um täglich acht Stunden Arbeitszeit zu füllen - allerdings gab sich der fragliche Mitarbeiter auch keine Mühe, dieses Problem anzusprechen und sich mehr Verantwortung in den Alltag zu holen.
Der Beginn der Corona-Pandemie wurde für den Beschäftigten allerdings zum richtigen Glücksfall. Denn nun wurden alle Leute aus der Kanzlei ins Homeoffice geschickt und die direkte Kontrolle über die Anwesenheit fiel weg. Das gab dem Mitarbeiter, der aus guten Gründen seinen Namen nicht verriet, eine Chance, die so wohl nur wenige erhalten:
So beschreibt der Kanzlei-Mitarbeiter seinen Tagesablauf damit, dass er vor allem Videogames spiele und diverse andere Dinge tue. Mit seinem Job befasse er sich nun jeweils abends für zehn Minuten, in denen er überprüfe, ob auch alles noch reibungslose funktioniert. Probleme scheint es bisher nicht gegeben zu haben. Ob die Geschichte so vollumfänglich stimmt, lässt sich kaum verifizieren. Allerdings ist es nicht ganz unwahrscheinlich - immerhin gibt es nicht wenige Jobs, die eigentlich nur wenig Sinn ergeben. Der Ökonomie-Professor David Graeber hatte darauf bereits 2018 in seinem Buch "Bullshit Jobs: A Theory" hingewiesen, in dem er diverse Stellen beschreibt, an denen Leute einer Arbeit nachgingen, die eigentlich keinen Nutzen hat.
Der Beginn der Corona-Pandemie wurde für den Beschäftigten allerdings zum richtigen Glücksfall. Denn nun wurden alle Leute aus der Kanzlei ins Homeoffice geschickt und die direkte Kontrolle über die Anwesenheit fiel weg. Das gab dem Mitarbeiter, der aus guten Gründen seinen Namen nicht verriet, eine Chance, die so wohl nur wenige erhalten:
Bullshit Jobs
Im Laufe der ersten Woche gelang es ihm, ein Skript zu entwickeln, das seine Aufgabe vollständig automatisch erledigen konnte. Somit hat er seit vielen Monaten im Grunde nicht mehr wirklich gearbeitet - von einigen Routine-Kontrollen seines automatisierten Systems wahrscheinlich abgesehen. Bei einem Jahresgehalt von rund 90.000 Dollar konnte er es sich dann gutgehen lassen - das Gehalt kam immer weiter, da die erwarteten Arbeiten ja letztlich erledigt wurden.So beschreibt der Kanzlei-Mitarbeiter seinen Tagesablauf damit, dass er vor allem Videogames spiele und diverse andere Dinge tue. Mit seinem Job befasse er sich nun jeweils abends für zehn Minuten, in denen er überprüfe, ob auch alles noch reibungslose funktioniert. Probleme scheint es bisher nicht gegeben zu haben. Ob die Geschichte so vollumfänglich stimmt, lässt sich kaum verifizieren. Allerdings ist es nicht ganz unwahrscheinlich - immerhin gibt es nicht wenige Jobs, die eigentlich nur wenig Sinn ergeben. Der Ökonomie-Professor David Graeber hatte darauf bereits 2018 in seinem Buch "Bullshit Jobs: A Theory" hingewiesen, in dem er diverse Stellen beschreibt, an denen Leute einer Arbeit nachgingen, die eigentlich keinen Nutzen hat.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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