Tim Cook: Du willst App-Sideloading? Dann kauf ein Android-Phone!
Apple-Chef Tim Cook sieht nicht, dass den Verbrauchern Wahlmöglichkeiten vorenthalten werden, wenn sein Unternehmen keine alternativen App-Stores auf dem iPhone zulässt. Denn sie könnten sich ja jederzeit entscheiden, zu Android zu wechseln.
Unter iOS ist die Nutzung des offiziellen AppStores, den Apple betreibt, die einzige Möglichkeit, zusätzliche Software zu beziehen. Immer wieder wird das Unternehmen dafür kritisiert, nicht auch andere Anbieter solcher Plattformen zuzulassen, wie es bei der Konkurrenz-Plattform Android seit jeher der Fall ist. Und auch wettbewerbsrechtlich wird die Sache bereits geprüft. Bei Apple beharrt man allerdings auf dem bisherigen Modell.
"Ich denke, dass die Leute durchaus die Wahl haben", sagte Cook auf der DealBook-Konferenz der The New York Times. "Diese Wahl besteht, wenn man in den Mobilfunk-Shop geht. Wenn es (das Sideloading von Apps) für dich so wichtig ist, solltest du ein Android-Telefon kaufen", führte Cook aus.
In der Praxis ist es durchaus so, dass die Download-Plattformen für Apps das wichtigste Einfallstor für Malware sind. Es kommt im Vergleich zu den klassischen PC-Systemen selten vor, dass Malware einen eigenen Weg auf die Endgeräte findet. Oft stecken die Schadcodes in verschiedenen Apps, die Nutzer auf ihre Geräte laden und ausführen. Allerdings spielen die alternativen Stores auf Android hierbei nicht unbedingt die Hauptrolle - immer wieder wird auch Schadcode in Apps entdeckt, die in Googles eigenem Play Store bereitgestellt werden.
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"Ich denke, dass die Leute durchaus die Wahl haben", sagte Cook auf der DealBook-Konferenz der The New York Times. "Diese Wahl besteht, wenn man in den Mobilfunk-Shop geht. Wenn es (das Sideloading von Apps) für dich so wichtig ist, solltest du ein Android-Telefon kaufen", führte Cook aus.
Sicherheit geht vor
Der Apple-Chef bleibt hier bei der Position, dass es eine Frage der Systemsicherheit sei, wenn man nur den einen kontrollierten Weg anbietet, mit dem Software auf ein iOS-System gelangen kann. "Aus unserer Sicht wäre es, als würde ich als Autohersteller dem Kunden sagen, er solle ein Auto ohne Airbags und Sicherheitsgurte nehmen", sagte Cook. "Er käme in der heutigen Zeit doch gar nicht auf die Idee, so etwas zu tun."In der Praxis ist es durchaus so, dass die Download-Plattformen für Apps das wichtigste Einfallstor für Malware sind. Es kommt im Vergleich zu den klassischen PC-Systemen selten vor, dass Malware einen eigenen Weg auf die Endgeräte findet. Oft stecken die Schadcodes in verschiedenen Apps, die Nutzer auf ihre Geräte laden und ausführen. Allerdings spielen die alternativen Stores auf Android hierbei nicht unbedingt die Hauptrolle - immer wieder wird auch Schadcode in Apps entdeckt, die in Googles eigenem Play Store bereitgestellt werden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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