Apple: iPhone-Sideloading zu erlauben, wäre 'Goldrausch' für Kriminelle
Der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino steht seit langem im Fokus der Politik, es gibt auch viel öffentlichen Druck, das strenge Ökosystem zu öffnen. Doch Apple weigert sich kategorisch und lässt keine Gelegenheit aus, Sideloading zu verteufeln. So auch jetzt wieder.
Genauer gesagt hat Craig Federighi, Chef des Software Engineering bei Apple, auf der Web Summit 2021-Konfernz eine Keynote gegeben und deren zentrales Thema war der Druck auf das Unternehmen, das so genannte Sideloading zuzulassen (via Apple Insider). Dabei können Apps am Store eines bestimmten Anbieters bzw. Betriebssystems "vorbei" installiert werden. Für Apple ist das aber kein Weg zu mehr Konkurrenz und App-Vielfalt, sondern vor allem eines: ein Sicherheitsrisiko.
Und die Argumentation des Unternehmens wird auch immer schriller: Federighi sprach auf dem Web Summit in Lissabon über den Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union und kritisierte die Bemühungen der EU, allen voran in Hinblick auf Sideloading.
Federighi verwies auf eine jüngste Studie seines Unternehmens, dass Sideloading auf dem iPhone bzw. dem mobilen Betriebssystem von Apple, also iOS, Kriminellen und Malware Tür und Tor öffnen würde: "Die Ziele und Strategien der Cyberkriminellen sind unterschiedlich, aber eines ist klar: Sideloading ist ihr bester Freund. Und dies für das iPhone zu verlangen, wäre ein Goldrausch für die Malware-Industrie."
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Und die Argumentation des Unternehmens wird auch immer schriller: Federighi sprach auf dem Web Summit in Lissabon über den Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union und kritisierte die Bemühungen der EU, allen voran in Hinblick auf Sideloading.
Wettbewerb ist gut, "aber"...
"Der DMA hat eine bewundernswerte Aufgabe: den Wettbewerb zu fördern und sicherzustellen, dass die Verbraucher eine Auswahl haben", sagte der Apple-Manager. "Aber als Entwickler, der möchte, dass das iPhone für unsere Nutzer so sicher wie möglich bleibt, gibt es einen Teil, der mir Sorgen bereitet. Und das ist die Regelung, die das iPhone dazu verpflichten würde, Sideloading zu erlauben."Federighi verwies auf eine jüngste Studie seines Unternehmens, dass Sideloading auf dem iPhone bzw. dem mobilen Betriebssystem von Apple, also iOS, Kriminellen und Malware Tür und Tor öffnen würde: "Die Ziele und Strategien der Cyberkriminellen sind unterschiedlich, aber eines ist klar: Sideloading ist ihr bester Freund. Und dies für das iPhone zu verlangen, wäre ein Goldrausch für die Malware-Industrie."
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