Pixel 6 (Pro) im Test: Die Neuerfindung der Google-Smartphones

Übrigens hat sich Google beim Pixel 6 (Pro) entschieden, den Fingerabdruck-Scanner im Bildschirm zu integrieren, bei Pixel-Smartphones war dieser bisher auf der Rückseite. Und das ist eine nicht ganz so gute Entscheidung, denn besonders flott reagiert der In-Screen-Sensor nicht. Das ist einer der Punkte, die man als doch recht klares Minus verbuchen muss (es ist aber eines der wenigen).

Akkus: Gut, aber keine Revolution

Die etwas kleinere Größe des Pixel 6 hat auch eine weitere Auswirkung auf die Hardware bzw. die Praxis: Der Akku des Pixel 6 ist "nur" 4600 mAh groß, das Pixel 6 Pro bringt eine Kapazität von 5000 mAh mit sich. Das ist in beiden Fällen erfreulich viel, zumindest auf dem Papier. Auch hier kann man herummessen und Batterie-Benchmarks durchführen, doch diese sind noch sinnloser als CPU- und SoC-Messungen.


Denn ob ein Akku lange hält, hängt so stark von der persönlichen Nutzungsweise ab, dass hier jegliche Objektivität vollkommen unmöglich ist - auch wenn man mit Akku-Benchmark-Apps arbeitet. Deshalb hier das Akku-Fazit auch völlig subjektiv: Hält der Akku lange genug? Ja, für einen Tag reicht es locker. Sind 4600 bzw. 5000 mAh eine Revolution? Nicht wirklich. Hätten wir uns mehr erwartet? Durchaus.

Vor allem der Akku des Pixel 6 Pro ist fast schon eine Enttäuschung, denn dieser wird durch den 120-Hz-Modus stark und teilweise zu stark in Anspruch genommen. Denn so schön die 120 Hz auch sind: Manchmal ist diese Bildwiederholfrequenz auch dann aktiv, wenn sie eigentlich nicht gebraucht wird. So verschenkt das Gerät so manche Minute, wenn nicht sogar Stunde an Akkulaufzeit. Es ist zu hoffen, dass Google hier Software-seitig noch nachbessert, denn da ist noch einiges drin.

Die Kameras als Highlights

Es ist schon seit Jahren kein Geheimnis, dass die Kameras eines Smartphones der wichtigste Faktor sind, der über Kauf oder nicht entscheidet. Das war auch stets ein Argument, das für iPhones gesprochen hat: Selbst, wenn man Apple-Smartphones und das in Sachen Innovation und Flexibilität hinter Android zurückhinkende iOS nicht mag - das Zusammenspiel aus Kamera-Hardware und -Software ist stets unschlagbar.

Vor allem letzteres, also in Sachen Software. Denn Sensoren und Linsen sind nicht in unbegrenzter Auswahl am Markt verfügbar, letztlich kommen die meisten von Sony und Samsung. Darüber sprechen die Hersteller nicht besonders gerne, beim iPhone 13 wird vermutlich Sonys IMX 7 als Hauptsensor verbaut, die Pixel 6-Geräte setzen auf den GN1 von Samsung.

Pixel 6 und Pixel 6 Pro im TestPixel 6 und Pixel 6 Pro im TestPixel 6 und Pixel 6 Pro im TestPixel 6 und Pixel 6 Pro im Test
Pixel 6 und Pixel 6 Pro im TestPixel 6 und Pixel 6 Pro im TestPixel 6 und Pixel 6 Pro im TestPixel 6 und Pixel 6 Pro im Test

Im Fall von Pixel 6 (Pro) ist die Hauptkamera aus gleich mehrfacher Hinsicht erwähnenswert: Denn es ist das erste Mal seit dem Pixel 2 (2017), dass diese ein Upgrade spendiert bekommt, zuletzt steckte stets ein Sony IMX363 Exmor RS im Smartphone. Man hat also einerseits einen neuen und modernen Sensor, andererseits aber eine seit jeher ausgezeichnete Software, die schon bisher aus einem bereits betagten Kamera-Setup das Maximum herausgeholt hat.

Und so viel vorweg: Zusammen ergibt das Fotos, die zu den besten gehören, die man auf Android bekommen kann. Manch einer wird sogar von einem neuen Spitzenreiter sprechen, vor allem beim Pixel 6 Pro. Allerdings kann sich auch das "kleine" Pixel 6 hier mehr als sehen lassen, hier muss man lediglich auf die 48-MP-Telekamera (Pixelgröße: 0,8 μm; Blende: f/3.5) verzichten.

Damit bekommen auch Pixel-6-Besitzer den 50-Megapixel-Hauptsensor (Blende: f/1.9), der nominell eine Pixelgröße von 1,2 μm bietet, effektiv sind es aber 2,4 μm (durch Pixel-Binning haben die Aufnahmen 12,5 MP). Dazu kommt eine die Ultraweitwinkelkamera (12-MP_Sensor, 1,25 μm Pixelgröße, f/2.2, 144-Grad-Winkel).

Allerdings sollte man durchaus in Erwägung ziehen, sich alleine wegen der Telekamera das Pro zu holen. Diese ist für Pixel-Fans neu und Smartphone-Foto-Freunde werden sich fragen, wie sie je ohne leben konnten. Diese leistet vor allem bei gutem Licht ausgezeichnete Ergebnisse, laut Google lässt sich die optisch vierfache Vergrößerung per "Super Res" genannter Technologie auf den Wert 20 steigern. Die Qualität dieser Aufnahmen ist mehr als ausgezeichnet und alle drei Kameras können mit Flaggschiffen wie Apple iPhone 13 Pro und Samsung Galaxy S21 Ultra mithalten und teilweise sogar überholen.


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