Pixel 6 (Pro) im Test: Die Neuerfindung der Google-Smartphones

Googles neue Pixel-Smartphones sind jetzt da und dieser Tage halten die ersten Besteller ihr Gerät in den Händen. Wir haben die beiden Varianten - also Pixel 6 und Pixel 6 Pro - bereits länger testen können und verraten, ob Google dieses Mal der große Wurf gelingt.

Die Pixel-Achterbahnfahrt

Der kalifornische Suchmaschinenriese ist seit rund elf Jahren auch als Smartphone-Hersteller tätig. Die Geschichte bzw. die Geräte kann man als Achterbahnfahrt zusammenfassen. Und das betrifft gleich diverse Aspekte. Denn man hatte Erfolge, aber auch Flops, mal waren die Smartphones (und Tablets) teuer, mal erschwinglich, es gab technisch spannende sowie stinklangweilige Geräte.
Pixel 6 und Pixel 6 Pro im TestGoogle Pixel 6... Pixel 6 und Pixel 6 Pro im Test...und Pixel 6 Pro
Das lag zum Teil daran, dass man die Nexus-Reihe gemeinsam mit renommierten Hardware-Partnern umgesetzt hat und so unterschiedlich wie die Unternehmen waren auch die einzelnen Geräte. Das Experiment Nexus wurde 2016 beendet und an dessen Stelle trat die Pixel-Reihe. Seither hat Google das Heft selbst in der Hand und man hat dafür auch die Smartphone-Sparte von HTC übernommen.

Doch auch bei den Pixels hatte man mit einem ähnlichen Auf und Ab zu kämpfen, es gab hochgelobte und auch mehr oder weniger erfolgreiche Modelle - und solche, die das nicht waren. Zuletzt hatte man mit dem Pixel 5 ein solides Gerät der Mittelklasse im Angebot (die "a"-Ableger abgesehen): Dieses war verhältnismäßig klein, bot nur wenige technische Höchstleistungen und war dafür aber auch relativ günstig.
Pixel 6 und Pixel 6 Pro im Test Pixel 6 und Pixel 6 Pro im Test

Neuanfang mit dem Pixel 6 und Pixel 6 Pro

Alleine in den letzten zwei Jahren gab es folgende Modelle: Pixel 4, Pixel 4 XL, Pixel 4a, Pixel 5, Pixel 4a (5G) und Pixel 5a (5G). Google hat sich also in eine Art Sackgasse hineinmanövriert, aus zu vielen Geräten, die kaum jemanden wirklich begeisterten.

Doch nun zieht man einen Schlussstrich bzw. führt einen Neuanfang durch: Denn das Pixel 6 und Pixel 6 Pro sind in vielerlei Hinsicht neue und auch aufregende Geräte, die nicht zufällig auch gemeinsam mit dem ersten optisch neuen mobilen Google-Betriebssystem, also Android 12, erscheinen.

Zuversichtlich haben die Kalifornier schon Wochen vor der eigentlichen Enthüllung das Gerät nicht nur bestätigt, sondern auch erste Bilder gezeigt und Werbevideos veröffentlicht. Google hat sich wohl mit dem Umstand angefreundet, dass man Leaks ohnehin nicht verhindern kann und man das also lieber selbst übernimmt als es irgendwelchen Twitter-Nutzern zu überlassen. Pixel 6 und Pixel 6 Pro im TestPixel 6 Pro (links) und Pixel 6 haben beide einen neuartigen Kamera-Buckel

Hardware-Design: Länglicher Kamera-Buckel

Als allererstes sollten wir uns der Hardware in ihrer grundsätzlichsten bzw. äußerlichen Form widmen, nämlich dem Design des Geräts. Hier geht Google einen ganz eigenen Weg: Denn man hat sich für ein breites Kamera-"Band" auf der Rückseite entschieden. Das ist eigentlich eine naheliegende Lösung, wurde aber bisher von kaum einem Hersteller verwendet. Die meisten greifen heutzutage zu einer Kamera-Insel in der Ecke. Das ist optisch einerseits eine Geschmackssache, führt aber andererseits auch dazu, dass die Geräte mitunter schief auf dem Tisch liegen.

Die Pixel 6-Modelle hingegen liegen stabil auf einer derartigen Fläche. Und die Kamera-bedingte Erhöhung ist gar nicht einmal so unpraktisch, da man auf diese Weise einen etwas angenehmeren Blickwinkel bekommt. Allzu viel macht die etwa drei Millimeter hohe Erhöhung aber auch nicht aus. Wer sein Smartphone gerne aufbockt, der wird auch weiterhin zu anderen Hilfsmitteln greifen müssen. Pixel 6 und Pixel 6 Pro im TestDas Kamera-Design hat zur Folge, dass die neuen Pixels nicht flach aufliegen Ansonsten dominiert Glas das Gehäuse der beiden Pixel 6-Geräte und das macht die Nutzung zu einer rutschigen Angelegenheit. Vor allem Menschen, die nicht gerade Bärenpranken haben und vielleicht sogar zu schwitzigen Händen neigen, sollten über eine griffige Hülle nachdenken. Diese ist bei High-End-Geräten sowieso stets zu empfehlen, denn auch wenn das neueste Gorilla Glass Victus verbaut wird: Vollkommenen Schutz bietet auch dieses nicht.

Tensor: SoC mit KI-Features

Bei den Pixel-Geräten ist natürlich nicht nur das Design neu. Das beginnt beim erstmals selbst designten Octacore-SoC namens Tensor (vier Kerne mit 1,80 GHz, zwei mit 2,25 GHz und zwei mit 2,80 GHz). Dieser ist aber wohl nicht von Grund auf neu, sondern basiert auf den Exynos-Prozessoren von Samsung.


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