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US-Verteidigungsministerium will nuklear betriebene Raumschiffe bauen
Raumschiffe und Raketen sind bis heute ein konventionell betriebenes Thema, denn an Nukleartechnologie traute sich bisher niemand heran. Kein Wunder: Die Dinger explodieren immer wieder, entsprechend will keiner das Risiko eingehen. Doch das dürfte sich in Zukunft ändern.
Es gibt in Sachen Nukleartechnologie zwei zentrale Faktoren: Die dabei freigesetzte Energie ist gewaltig, doch auch das Strahlungsrisiko ist signifikant. Dabei sollte man auch Atomwaffen von Raketen selbst unterscheiden, denn Sprengköpfe sind in der Regel so geschützt, dass sie die Explosion eines Flugkörpers überleben. Bei einem nuklearen Antrieb sähe das natürlich ganz anders aus.
Doch das könnte sich in Zukunft ändern: Denn wie SpaceNews berichtet, hat das US-amerikanische Verteidigungsministerium vor kurzem Aufträge für privat gefertigte nukleare Antriebssysteme ausgeschrieben. Das Department of Defense (DoD) möchte "leichte, tragbare und langlebige Energiequellen, die den Antrieb und die Stromversorgung an der Station für Sensoren und Kommunikation auf kleinen und mittelgroßen Raumfahrzeugen unterstützen können".
Faktoren, die der Auftrag vorgibt, sind die Entwicklung von genügend Elektrizität und Wärme für die Beförderung der Nutzlast, natürlich muss das Raumschiff ausreichenden Schutz vor Strahlung bieten - auch am Boden. Das DoD ist allerdings nicht die einzige US-Regierungsstelle, die Nuklearraumschiffe anvisiert, auch die NASA und die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) arbeiten an solchen bzw. ähnlichen Technologien.
Doch das könnte sich in Zukunft ändern: Denn wie SpaceNews berichtet, hat das US-amerikanische Verteidigungsministerium vor kurzem Aufträge für privat gefertigte nukleare Antriebssysteme ausgeschrieben. Das Department of Defense (DoD) möchte "leichte, tragbare und langlebige Energiequellen, die den Antrieb und die Stromversorgung an der Station für Sensoren und Kommunikation auf kleinen und mittelgroßen Raumfahrzeugen unterstützen können".
Zukunft der Raumfahrt?
Die dafür zuständige Abteilung, die Defense Innovation Unit (DUI), erläuterte den Auftrag mit dem Argument, dass elektrische und solarbasierte Antriebssysteme nicht für Missionen jenseits der Erdoberfläche geeignet seien. Zudem seien diese auch schlichtweg zu groß für kommerzielle Raumschiffe, so die Innovationsabteilung des Verteidigungsministeriums: "Um neue DoD-Missionen im Weltraum zu ermöglichen, ist eine fortschrittliche Antriebstechnologie erforderlich, die hohe Delta-V-Werte und eine hohe elektrische Leistung für die Nutzlasten bei gleichzeitiger Treibstoffeffizienz ermöglicht."Faktoren, die der Auftrag vorgibt, sind die Entwicklung von genügend Elektrizität und Wärme für die Beförderung der Nutzlast, natürlich muss das Raumschiff ausreichenden Schutz vor Strahlung bieten - auch am Boden. Das DoD ist allerdings nicht die einzige US-Regierungsstelle, die Nuklearraumschiffe anvisiert, auch die NASA und die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) arbeiten an solchen bzw. ähnlichen Technologien.
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