Verboten: Xiaomi sperrt neue Smartphones in manchen Ländern aktiv
Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi hat begonnen, die Smartphones diverser Nutzer in bestimmten Ländern zu sperren. Wer in den betroffenen Nationen zuhause ist, muss sich also darauf einstellen, dass er sein Xiaomi-Gerät nicht mehr nutzen kann.
Wie Tecnolike berichtet, melden sich in entsprechenden Foren und Gruppen seit kurzem immer wieder Besitzer von Xiaomi-Smartphones zu Wort, die beklagen, dass ihr Telefon nicht mehr nutzbar ist. Zwar lassen sich die Geräte weiterhin starten, doch wird dann eine Meldung angezeigt, laut der die Verwendung in den betroffenen Ländern durch die Nutzungsbedingungen von Xiaomi verboten ist.
Die betroffenen Kunden werden aufgefordert, den jeweiligen Verkäufer ihres Geräts zu kontaktieren, um mehr Informationen zu erhalten. Darüber hinaus zeigt der entsprechende Bildschirm nur die Möglichkeit zum Aufrufen der WLAN-Einstellungen und einer Notruffunktion an. Konkrete Informationen zu den Gründen liefern die betroffenen Smartphones nicht.
Wie Xiaomi die Region der betroffenen Nutzer erkennt, ist derzeit noch nicht klar. Wahrscheinlich erkennt das Telefon aber anhand der SIM-Karte den Netzbetreiber und damit auch, in welchem Land sich der Besitzer des Geräts befindet. Dass Xiaomi die Verwendung seiner Smartphones in bestimmten Ländern unterbindet, ist nicht ganz neu, gab es doch schon einige wenige frühere Fälle.
Jüngst häuft sich die Zahl der Betroffenen aber deutlich, so dass davon auszugehen ist, dass Xiaomi - aus welchen Gründen auch immer - begonnen hat, seine Nutzungsbedingungen in dieser Hinsicht durchzusetzen. Bisher sind kaum Fälle bekannt, in denen die Smartphones anderer Hersteller von derartigen Sperrungen betroffen sind.
Xiaomi verkauft seine Produkte in den oben genannten Ländern generell nicht offiziell. Stattdessen gelangen diese meist über örtliche Importeure oder Händler in die betroffenen Länder, die die Einfuhr selbst abwickeln. Bisher ist unklar, ob die Möglichkeit besteht, die Sperrung der Geräte durch den Hersteller unter Verwendung von alternativen ROMs und Entsperrung des Bootloaders zu umgehen.
Xiaomi setzt offenbar Embargo durch
Das Problem betrifft offenbar unter anderem Nutzer auf Kuba, in Syrien und einigen anderen Ländern. Wer dort versucht, ein Xiaomi-Smartphone mit einer SIM-Karte eines örtlichen Netzbetreibers zu verwenden, erhält die Meldung, dass "Xiaomi weder den Verkauf noch die Inbetriebnahme dieses Produkts in der Region gestattet, in der Sie versucht haben, es zu aktivieren".Die betroffenen Kunden werden aufgefordert, den jeweiligen Verkäufer ihres Geräts zu kontaktieren, um mehr Informationen zu erhalten. Darüber hinaus zeigt der entsprechende Bildschirm nur die Möglichkeit zum Aufrufen der WLAN-Einstellungen und einer Notruffunktion an. Konkrete Informationen zu den Gründen liefern die betroffenen Smartphones nicht.
Sperrung in Kuba, Syrien, Iran, Nordkorea und der Krim
Wer sich jedoch die auf der Xiaomi-Website einsehbaren Nutzungsbedingungen ansieht, erfährt dort, dass Xiaomi tatsächlich die Verwendung seiner Smartphones in Kuba und Syrien untersagt. Außerdem gilt dies den Angaben zufolge auch für Nordkorea, den Sudan, die Insel Krim und den Iran. Gründe nennt Xiaomi dort zwar nicht, ein möglicher Grund ist jedoch, dass der chinesische Hersteller die Verwendung der Geräte in Ländern unterbinden will, für die die USA oder andere Länder Exportbeschränkungen erlassen haben.Wie Xiaomi die Region der betroffenen Nutzer erkennt, ist derzeit noch nicht klar. Wahrscheinlich erkennt das Telefon aber anhand der SIM-Karte den Netzbetreiber und damit auch, in welchem Land sich der Besitzer des Geräts befindet. Dass Xiaomi die Verwendung seiner Smartphones in bestimmten Ländern unterbindet, ist nicht ganz neu, gab es doch schon einige wenige frühere Fälle.
Jüngst häuft sich die Zahl der Betroffenen aber deutlich, so dass davon auszugehen ist, dass Xiaomi - aus welchen Gründen auch immer - begonnen hat, seine Nutzungsbedingungen in dieser Hinsicht durchzusetzen. Bisher sind kaum Fälle bekannt, in denen die Smartphones anderer Hersteller von derartigen Sperrungen betroffen sind.
Xiaomi verkauft seine Produkte in den oben genannten Ländern generell nicht offiziell. Stattdessen gelangen diese meist über örtliche Importeure oder Händler in die betroffenen Länder, die die Einfuhr selbst abwickeln. Bisher ist unklar, ob die Möglichkeit besteht, die Sperrung der Geräte durch den Hersteller unter Verwendung von alternativen ROMs und Entsperrung des Bootloaders zu umgehen.
Mittlerweile gibt es weitere Entwicklungen in dem Fall. Jetzt weiterlesen unter:
Xiaomi lenkt ein: Gesperrte Smartphones angeblich wieder nutzbar
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