Xiaomi lenkt ein: Gesperrte Smartphones angeblich wieder nutzbar

Xiaomi sorgte in der letzten Woche für Aufsehen, als der chi­ne­si­sche Smartphone-Hersteller begann, in einigen Ländern die Ge­rä­te sei­ner Kun­den zu sper­ren. Jetzt hat das Un­ter­neh­men of­fen­bar ein­ge­lenkt und nennt einen ku­ri­o­sen Grund für die Aktion. Wie Xiaomi gegenüber der staatlichen chinesischen Nachrichten-Website Global Times erklärte, sei die Sperrung seiner Smartphones nicht aus politischen Gründen erfolgt, wie manche Medien zunächst vermutet hatten. Stattdessen ging es dem Hersteller angeblich um die Bekämpfung des Vertriebs im sogenannten "Grey Market".

In der letzten Woche hatten zahlreiche Nutzer vor allem aus Kuba berichtet, dass sie ihre Geräte nicht mehr nutzen konnten, weil nur noch eine Nachricht angezeigt wurde, laut der die Verwendung in der jeweiligen Region nicht erlaubt sei. Darin wurde auf die Nutzungsbedingungen von Xiaomi verwiesen. Dort heißt es, dass Xiaomi-Produkte nicht in Ländern wie Kuba, Iran, Syrien, Nordkorea, Sudan und auf der Krim verwendet werden dürfen.

Angeblich Grauimporte im Visier, nicht spezielle Länder

Da die genannten Regionen von Sanktionen belegt wurden, ging man zunächst davon aus, dass Xiaomi mit der Sperrung versucht, möglichen Repressionen wegen eventuell bestehenden Ausfuhrverboten von Drittstaaten vorzubeugen. Dem soll aber nicht so sein, ließ der Konzern jetzt laut dem Bericht aus China verlauten.

Stattdessen habe man "keinen speziellen Markt" ins Visier genommen, sondern über Ländergrenzen hinweg versucht, dem Verkauf von Xiaomi-Produkten in Form Grauimporten vorzubeugen. Die Geräte seien deshalb "temporär" geblockt worden, um "möglichen Schmuggel" zu untersuchen und zu verhindern, durch den die Sicherheit der Daten der Nutzer und ihre Rechte als Kunden gefährdet worden sein könnten.

Die Maßnahme habe "bedeutsame Ergebnisse" gebracht, so dass die betroffenen Geräte jetzt wieder entsperrt werden können, wird ein Sprecher von der Global Times zitiert. Tatsächlich gibt es in den oben genannten Ländern keine offiziellen Xiaomi-Vertriebspartner oder Niederlassungen des Unternehmens. Dennoch sind die Geräte des Hersteller dort wie auch anderswo sehr beliebt und werden teilweise sehr häufig auf Umwegen eingeführt und weiterverkauft.

Allein auf Kuba hat Xiaomi nach Angaben von Marktforschern einen Anteil von 15 Prozent am Smartphone-Markt - obwohl der Hersteller dort selbst nicht offiziell aktiv ist. Stattdessen werden die Geräte aus anderen Ländern eingeführt, ohne dass dafür eine offizielle "Erlaubnis" von Xiaomi besteht. Dass man derart rigoros gegen Grauimporte vorgeht, ist allerdings sehr ungewöhnlich. Schließlich hatte Xiaomi jahrelang auch in Deutschland keine offizielle Niederlassung, so dass die Smartphones des Unternehmens von vielen Drittanbietern direkt aus China importiert wurden, ohne dass Xiaomi jemals dagegen vorgegangen wäre. Siehe auch: Verboten: Xiaomi sperrt neue Smartphones in manchen Ländern aktiv Smartphone, Kamera, Xiaomi, Xiaomi Mi 10T Pro, Mi10T, Xiaomi Mi 10T Smartphone, Kamera, Xiaomi, Xiaomi Mi 10T Pro, Mi10T, Xiaomi Mi 10T Xiaomi
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