Windows 11 als Lockmittel:
Mit fiesem Trick wird Schadcode verteilt
Mit einer altbewährten Methode, die immer noch gut funktioniert, probieren Cyberkriminelle Windows-Nutzer hereinzulegen. Die Gauner versuchen Kreditkartendaten zu stehlen. Einen Keylogger versuchen sie dabei über einen manipulierten E-Mail-Anhang einzuschleusen.
Nutzer werden dabei mit verschiedenen Tricks geködert. Laut dem Online-Magazin Bleeping Computer geben die Cyberkriminellen in Phishing-E-Mails vor, dass sie wichtige Dateien im Anhang versenden. Bisher waren häufig Unternehmen Opfer der Kampagnen. Klickt jemand unbedarft auf den Anhang, wird ein Bild von Windows 11 angezeigt mit dem Hinweis, dass das Dokument mit Windows 11 erstellt wurde und daher angeblich nicht kompatibel sei. Dieses Problem könne man aber durch das Aktivieren der Makros beheben - doch das ist natürlich der Trick, der eine bekannte Windows-Schwachstelle ausnutzt und den Unbekannten den Zugriff auf das System ihres Opfers erlaubt.
Infografik Oft gehört - nie genutzt: Schutzmaßnahmen im Internet
Dieser Trick ist bereits ein "alter Bekannter", der immer wieder eingesetzt wird und auf den leider auch immer wieder Nutzer hereinfallen. Laut Bleeping Computer steckt hinter dieser neuen "Windows 11 Alpha"-Kampagne eine Gruppe, die auf den Diebstahl von Zahlungsinformationen spezialisiert ist. Sie ist unter dem Namen FIN7 oder auch als Carbanak oder Navigator bekannt. Sicherheitsforscher fanden zudem heraus, dass der Schadcode auch eine Sprachprüfung auf dem infizierten Computer durchführt.
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Der Schadcode kommt durch das Hintertürchen
Die Hacker können dann weiteren beliebigen Code herunterladen und ausführen. In diesem Fall handelt es sich um eine JavaScript-Backdoor, über die die Angreifer weitere Daten übertragen können.Dieser Trick ist bereits ein "alter Bekannter", der immer wieder eingesetzt wird und auf den leider auch immer wieder Nutzer hereinfallen. Laut Bleeping Computer steckt hinter dieser neuen "Windows 11 Alpha"-Kampagne eine Gruppe, die auf den Diebstahl von Zahlungsinformationen spezialisiert ist. Sie ist unter dem Namen FIN7 oder auch als Carbanak oder Navigator bekannt. Sicherheitsforscher fanden zudem heraus, dass der Schadcode auch eine Sprachprüfung auf dem infizierten Computer durchführt.
Windows 11 als Lockmittel
Wird eine bestimmte Sprache - Russisch, Ukrainisch, Moldawisch, Sorbisch, Slowakisch, Slowenisch, Estnisch, Serbisch - erkannt, wird die bösartige Aktivität gestoppt. Ansonsten werden die Daten übertragen. Die Angreifer nutzen dabei die Aufregung um die Details der Entwicklung des nächsten Microsoft-Betriebssystems aus. Schon seit Anfang Juni gibt es entsprechende Kampagnen mit Windows 11 als Lockmittel.Download RogueKiller - Malware aufspüren und entfernen Download Malwarebytes Premium - Vierfacher Schutz Siehe auch:
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