Verrückte Wendung oder Scherz? Erpressungstrojaner zahlt Geld zurück
Der Einsatz eines Erpressungstrojaners durch die "Ziggy" genannte Ransomware-Gruppe hat nun eine recht verrückte Wendung genommen. Man könnte dabei zu Recht behaupten, dass sich die Lösegeldzahlungen für die Betroffenen als guter Deal erwiesen haben.
Die Erpressten bekommen nun von dem Administrator der Gruppe ihr gezahltes Geld zurück. Das berichtet das Online-Magazin Bleeping Computer. Die Ziggy-Gruppe hatte dabei ihre Operation bereits Anfang des Jahres eingestellt. Es gab dabei zunächst eine Stellungnahme, in der es hieß, dass sich die Mitglieder der Gruppe entschieden hätten, alle verschlüsselten Systeme wieder freizugeben. Dazu wurden die nötigen Schlüssel veröffentlicht, sodass alle Opfer des Erpressungstrojaners wieder an ihre Daten kommen konnten, ohne eine Zahlung zu leisten. Einige hatten das aber schon getan.
Infografik Oft gehört - nie genutzt: Schutzmaßnahmen im Internet
Es ging dabei um fast 1.000 PC, die verschlüsselt wurden. Ziggy hatte eine SQL-Datei mit 922 Schlüsseln zur Freigabe veröffentlicht. Die Ziggy-Mitglieder gehen nun aber noch weiter - allem Anschein nach plagt sie ihr Gewissen, sie wollen alle erpressten Bitcoins wieder zurückzahlen.
"Berechtigten" wird dann nach "Prüfung" das Geld zurückgezahlt. Ob das eine gute Idee ist, bleibt einmal dahingestellt. Das Ganze klingt so kurios und unwirklich, fast wie ein April-Scherz. Was haltet ihr davon?
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Es ging dabei um fast 1.000 PC, die verschlüsselt wurden. Ziggy hatte eine SQL-Datei mit 922 Schlüsseln zur Freigabe veröffentlicht. Die Ziggy-Mitglieder gehen nun aber noch weiter - allem Anschein nach plagt sie ihr Gewissen, sie wollen alle erpressten Bitcoins wieder zurückzahlen.
Rückzahlung nach "Prüfung"
Der Administrator von Ziggy hatte das bereits als "gute Nachrichten" angekündigt, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. In einem Gespräch mit BleepingComputer erklärte der Administrator nun, dass die Rückzahlung in Bitcoin zum Wert am Tag der Zahlung erfolgen wird. Der Bitcoin-Preis war in den letzten drei Monaten kräftig angestiegen, was nun den Opfern zugutekommen wird. Der Admin bestätigte zudem, dass er die Rückzahlungen jetzt aufnehmen will. Die Opfer sollten ihn dafür unter einer bestimmten E-Mail-Adresse (ziggyransomware@secmail.pro) mit dem Nachweis ihrer Zahlung in Bitcoin und der Computer-ID kontaktieren."Berechtigten" wird dann nach "Prüfung" das Geld zurückgezahlt. Ob das eine gute Idee ist, bleibt einmal dahingestellt. Das Ganze klingt so kurios und unwirklich, fast wie ein April-Scherz. Was haltet ihr davon?
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