Mega-Übernahme: Telekom soll US-Behörden dreist belogen haben
Nach langem Ringen gelang es der Telekom im letzten Jahr, die Genehmigung für die Übernahme des Mobilfunk-Betreibers Sprint durch die US-Tochter T-Mobile zu bekommen. Da im Zuge dessen der dritt- und viertgrößte Netzbetreiber der USA zu einem Konzern zusammengeschlossen werden sollte, stimmten die Wettbewerbsbehörden aber nur unter Auflagen zu, damit der Markt nicht zu stark verengt wird.
Unter anderem willigte man seitens der Telekom ein, das Prepaid-Geschäft Sprints an den Provider Dish zu verkaufen, der als neuer vierter Netzbetreiber eine 5G-Infrastruktur aufbauen will. Damit es bis dahin für die zu übergebenden Kunden nicht zu Problemen kommt, willigte man auch ein, Dish Kapazitäten im eigenen Netz zur Verfügung zu stellen - und dies bis 2023.
Das Management T-Mobiles wurde nun aufgefordert, zu dem Vorgang Stellung zu nehmen. Für Ende September ist eine Anhörung angesetzt worden. Die Behörden haben in der Sache durchaus Druckmittel in der Hinterhand. Die CPUC kann Strafgelder verhängen, wenn sie zu dem Schluss kommt, dass T-Mobile gegen die Auflagen der Wettbewerbsbehörden verstoßen hat. Ob es solche geben wird und wie hoch diese letztlich ausfallen, ist aber noch unklar und wird wesentlich auch davon abhängen, wie sich das Management zu den Vorwürfen verhält.
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Unter anderem willigte man seitens der Telekom ein, das Prepaid-Geschäft Sprints an den Provider Dish zu verkaufen, der als neuer vierter Netzbetreiber eine 5G-Infrastruktur aufbauen will. Damit es bis dahin für die zu übergebenden Kunden nicht zu Problemen kommt, willigte man auch ein, Dish Kapazitäten im eigenen Netz zur Verfügung zu stellen - und dies bis 2023.
Strafgelder möglich
Was damals allerdings nicht dazugesagt wurde: T-Mobile wird bereits zum kommenden Jahreswechsel sein komplettes 3G-Netz abschalten, wie aus einem Bericht von Ars Technica hervorgeht. Damit fällt einer der Vorteile, die einem Konkurrenten gewährt wurden, um die Regulierungsbehörden milde zu stimmen, einfach weg. Seitens der California Public Utilities Commission (CPUC), die von staatlicher Seite aus federführend die Übernahmebedingungen verhandelte, fühlt man sich entsprechend hinters Licht geführt.Das Management T-Mobiles wurde nun aufgefordert, zu dem Vorgang Stellung zu nehmen. Für Ende September ist eine Anhörung angesetzt worden. Die Behörden haben in der Sache durchaus Druckmittel in der Hinterhand. Die CPUC kann Strafgelder verhängen, wenn sie zu dem Schluss kommt, dass T-Mobile gegen die Auflagen der Wettbewerbsbehörden verstoßen hat. Ob es solche geben wird und wie hoch diese letztlich ausfallen, ist aber noch unklar und wird wesentlich auch davon abhängen, wie sich das Management zu den Vorwürfen verhält.
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