Telekom darf Sprint kaufen und die Marktspitze in den USA angreifen
Die Deutsche Telekom darf zu ihrer großen Offensive auf dem US-amerikanischen Mobilfunkmarkt ausholen. Für die Übernahme des Konkurrenten Sprint gibt es nun grünes Licht und man kann somit auf Augenhöhe zu den beiden anderen Konkurrenten kommen.
Zumindest seitens der zuständigen Behörden auf Bundesebene gibt es keine Hürden mehr: Nach einer Zustimmung des Telekommunikationsamtes FCC darf der deutsche Konzern beziehungsweise dessen US-Tochter den viertgrößten Netzbetreiber der USA, Sprint, übernehmen. Der Deal hat ein finanzielles Volumen von rund 26 Milliarden Dollar und wurde von den beiden Unternehmen bereits im April des letzten Jahres verkündet.
Selbst der Zusammenschluss reicht allerdings noch nicht ganz, um zu den beiden Marktführern AT&T und Verizon aufzuschließen. Allerdings hatte die Telekom in den USA in den vergangenen Jahren bereits einen recht beeindruckenden Wachstumskurs hingelegt. Durch die Übernahme will man hier noch einen ordentlichen Schritt vorankommen und neben einer ganzen Reihe von Kunden auch eine deutliche Erweiterung der Infrastruktur ins Unternehmen holen.
Die Telekom hatte sich zwischenzeitlich etwas schwer getan, auf dem US-Markt richtig in Fahrt zu kommen. Sogar ein Verkauf der Tochter stand mehrfach zur Diskussion, allerdings klappte dies nie. Wohl zum Glück aus heutiger Sicht. Denn der unkonventionelle Firmenchef John Legere hat T-Mobile zu einer echten Größe geführt und steuert heute den überwiegenden Teil zu den Konzernbilanzen der Telekom bei.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Selbst der Zusammenschluss reicht allerdings noch nicht ganz, um zu den beiden Marktführern AT&T und Verizon aufzuschließen. Allerdings hatte die Telekom in den USA in den vergangenen Jahren bereits einen recht beeindruckenden Wachstumskurs hingelegt. Durch die Übernahme will man hier noch einen ordentlichen Schritt vorankommen und neben einer ganzen Reihe von Kunden auch eine deutliche Erweiterung der Infrastruktur ins Unternehmen holen.
Basis für Wachstum
Das könnte dann durchaus die Grundlage dafür bieten, die beiden großen Betreiber direkt anzugreifen. Um das schaffen zu können, hätte man ohnehin größere Summen in den Netzausbau stecken müssen, da ist die Übernahme von Sprint letztlich der bessere Weg. Allerdings ist die Bahn bis zur Akquisition noch nicht ganz frei. Mehrere Bundesstaaten haben Probleme mit dem Schritt und versuchen die Genehmigungen der Bundesbehörden noch vor Gerichten zu kippen.Die Telekom hatte sich zwischenzeitlich etwas schwer getan, auf dem US-Markt richtig in Fahrt zu kommen. Sogar ein Verkauf der Tochter stand mehrfach zur Diskussion, allerdings klappte dies nie. Wohl zum Glück aus heutiger Sicht. Denn der unkonventionelle Firmenchef John Legere hat T-Mobile zu einer echten Größe geführt und steuert heute den überwiegenden Teil zu den Konzernbilanzen der Telekom bei.
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