Um den Markennamen Dogecoin ist ein Rechtsstreit entbrannt

Dogecoin ist einst als Satire auf Kryptowährungen gestartet, doch aus dem Spaß wurde Ernst, spätestens nachdem Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk das Ganze zum Hype machte. Jetzt wird es noch ernster, denn um den Namen ist nun ein heftiger Rechtsstreit entbrannt.
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Dogecoin wurde vor knapp sieben Jahren geschaffen und es ist eigentlich klar, wer dafür verantwortlich war, nämlich die beiden Programmierer Billy Markus und Jackson Palmer. Dogecoin war als Witz bzw. Satire gedacht, die beiden wollten sich damit über die damals wilden Spekulationen und Hypes zu Kryptowährungen lustig machen.

Doch dabei blieb es nicht, denn in den vergangenen Jahren und Monaten hat sich Dogecoin zu einer "echten" Kryptowährung entwickelt, die wie alle anderen gehandelt wird und die auch als Spekulationsobjekt zum Einsatz kommt. Aktuell ist Dogecoin sogar zum Rechtsfall geworden: Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, ist derzeit nämlich ein Rechtsstreit um den Namen Dogecoin entbrannt.

Trademark viele Jahre zu spät beantragt

Denn ein Jahr nach der Gründung haben Markus und Palmer die Dogecoin Foundation gegründet. Das war wohl eine gute Idee, um die Marke zu schützen. Doch sie haben den administrativen Teil des Ganzen vergessen. Denn das eigentliche Trademark haben die beiden Dogecoin-Gründer erst im vergangenen August beantragt.


Holpriger Start

Allerdings hatten bereits mehrere zuvor dieselbe Idee, laut WSJ gibt es bereits ein halbes Dutzend an markenrechtlichen Anträgen zu Dogecoin. Die Anzahl an Projekten, die "Doge" im Namen tragen, ist sogar noch größer. Ein Unternehmen will aber die Marke Dogecoin komplett übernehmen bzw. sich einverleiben, nämlich die Moon Rabbit AngoZaibatsu LLC, die ein Mann namens Angel Versetti gegründet hat.

Dieser behauptet, dass er eine eigene Version von Dogecoin codiert und gegründet hat, dazu gehört auch eine weitere Dogecoin Foundation. Er behauptet, dass dies geschehen sei, nachdem die ursprüngliche Dogecoin lange zeit inaktiv gewesen sei. Versetti behauptet, dass sein Schritt nicht böswillig ist, sondern dem Token als Orientierung dienen soll.

Dogecoin hat zuletzt einen gewaltigen Höhenflug hingelegt, verantwortlich dafür war vor allem Elon Musk. Jackson Palmer, eine Hälfte des Gründerduos, hat aber bereits im Juli erklärt, dass er nichts mehr damit zu tun haben will und schrieb auf Twitter: "Nach jahrelangem Studium bin ich der Meinung, dass Kryptowährungen eine von Natur aus rechtsgerichtete, hyperkapitalistische Technologie sind, die in erster Linie dazu dient, den Reichtum ihrer Befürworter durch eine Kombination aus Steuervermeidung, verminderter regulatorischer Aufsicht und künstlich erzwungener Knappheit zu vermehren."

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