Ärger für Tesla Grünheide:
Gigafactory erneut ohne Baugenehmigung
Für Tesla gibt es neuen Ärger auf der Gigafactory-Baustelle Grünheide bei Berlin. Dem Autobauer wird zur Last gelegt, dass er einen Kältemittel-Tank ohne entsprechende Baugenehmigung errichtet hat. Jetzt wird ermittelt.
Das geht aus einem Bericht des Berliner Tagesspiegel hervor. Demnach gab es einen erneuten Kontrollbesuch des Landesumweltamts Brandenburg in Grünheide. Die Untersuchungen laufen jetzt nach dem Anfangsverdacht, dass Tesla schon mehr Tanks aufgestellt hat, als der Konzern vorab genehmigt bekommen hat.
Infografik: Teslas Gigafactory bei Berlin
Nach dieser Beschwerde hatte das Umweltamt die Kontrolle vor Ort auf der Baustelle angesetzt: Brandenburgs Umweltministerium bestätigte auf eine Tagesspiegel-Anfrage zu der Anzeige der Verbände, dass das Landesumweltamt am Dienstagnachmittag auf der Baustelle der Gigafactory "eine Vor-Ort-Kontrolle durchgeführt" hat, so der Tagesspiegel. Bisher liegen aber noch keine Ergebnisse der Kontrolle vor. Für Tesla könnte dieser "Zwischenfall" richtig Ärger bedeuten, denn aktuell läuft bereits eine Klage von Nabu und Grüner Liga, die das Ziel hat, die bereits genehmigten Maschinentests für die Gigafactory zu stoppen.
Sollte das Umweltamt nun feststellen, dass Tesla ohne entsprechende Genehmigungen gebaut hat, könnte das Amt die Baustelle stilllegen. Ob es noch einmal soweit kommt, bleibt aber abzuwarten.
Beschwerde eingereicht
Es geht dabei konkret um fünf Tanks, die man bereits errichtet hat. Es soll aber laut einem Anwalt bisher nur für zwei Tanks vorläufige Baugenehmigungen geben: "Jedenfalls nach den uns derzeit vorliegenden Unterlagen und Erkenntnissen existiert bislang keine Zulassung des vorzeitigen Beginns, die der Vorhabenträgerin die Errichtung dieses Tankes erlauben würde", erklärte der Anwalt Thorsten Deppner, der für den Naturschutzbund und für die Grüne Liga den Bau von Tesla rechtlich begleitet. Die beiden Umweltorganisationen haben gegen den Bau eine Beschwerde eingelegt.Nach dieser Beschwerde hatte das Umweltamt die Kontrolle vor Ort auf der Baustelle angesetzt: Brandenburgs Umweltministerium bestätigte auf eine Tagesspiegel-Anfrage zu der Anzeige der Verbände, dass das Landesumweltamt am Dienstagnachmittag auf der Baustelle der Gigafactory "eine Vor-Ort-Kontrolle durchgeführt" hat, so der Tagesspiegel. Bisher liegen aber noch keine Ergebnisse der Kontrolle vor. Für Tesla könnte dieser "Zwischenfall" richtig Ärger bedeuten, denn aktuell läuft bereits eine Klage von Nabu und Grüner Liga, die das Ziel hat, die bereits genehmigten Maschinentests für die Gigafactory zu stoppen.
Sollte das Umweltamt nun feststellen, dass Tesla ohne entsprechende Genehmigungen gebaut hat, könnte das Amt die Baustelle stilllegen. Ob es noch einmal soweit kommt, bleibt aber abzuwarten.
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