Apple-Chef Tim Cook: "Sideloading ist nicht im Interesse der Nutzer"
Apples iOS ist zwar populär, es ist aber alles andere als für seine Offenheit bekannt. Das war zuletzt auch eines der zentralen Themen der gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen Epic Games und Apple. Darauf wurde nun auch Apple-Chef Tim Cook angesprochen.
Apple steht seit einer ganze Weile unter Beobachtung und Kritik von Politik, Wettbewerbshütern und natürlich auch Konkurrenten. Doch der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino denkt nicht daran, nachzugeben. Das geht auch aus einem Interview mit CEO Tim Cook hervor. Denn dieser sagte (nicht zum ersten Mal), dass man Nutzer-Privatsphäre als oberste Priorität sieht.
"Sie können sich eine Welt vorstellen, in der die Privatsphäre nicht wichtig ist und in der die Überwachungswirtschaft die Oberhand gewinnt und es zu einer Welt wird, in der jeder besorgt ist, dass jemand anderes ihn beobachtet. Und so fängt diese Wirtschaft an, weniger zu tun, weniger zu denken, und niemand möchte in einer Welt leben, in der diese Freiheit der Meinungsäußerung eingeschränkt wird", sagte Cook in einem Gespräch mit Brut (via Ars Technica).
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Als Beweis dafür, dass Apples Weg der richtige ist, führte Cook an, dass "Android 47 Mal mehr Malware" habe als iOS: "Das liegt daran, dass wir iOS so konzipiert haben, dass es nur einen App Store gibt und alle Apps überprüft werden, bevor sie in den Store kommen. Das hält eine Menge dieser Malware aus unserem Ökosystem heraus, und die Kunden haben uns immer wieder gesagt, wie sehr sie das schätzen, und so werden wir uns in den Diskussionen weiter für den User einsetzen."
"Sie können sich eine Welt vorstellen, in der die Privatsphäre nicht wichtig ist und in der die Überwachungswirtschaft die Oberhand gewinnt und es zu einer Welt wird, in der jeder besorgt ist, dass jemand anderes ihn beobachtet. Und so fängt diese Wirtschaft an, weniger zu tun, weniger zu denken, und niemand möchte in einer Welt leben, in der diese Freiheit der Meinungsäußerung eingeschränkt wird", sagte Cook in einem Gespräch mit Brut (via Ars Technica).
Auf YouTube ansehenSideloading zerstört Sicherheit
Dieser Fokus auf Privatsphäre steht auch über allem und das ist auch der Grund, warum Apple so etwas wie Sideloading niemals von sich aus zulassen wird, so Cook. Das wolle man sich auch nicht regulatorisch aufzwingen lassen, so der Apple-Chef: "Das würde die Sicherheit des iPhones und eine Menge der Datenschutzinitiativen zerstören, die wir in den App Store eingebaut haben, wo wir Datenschutz-Kennzeichnungen und App-Tracking-Transparenz haben. Diese Dinge würden nicht mehr existieren."Als Beweis dafür, dass Apples Weg der richtige ist, führte Cook an, dass "Android 47 Mal mehr Malware" habe als iOS: "Das liegt daran, dass wir iOS so konzipiert haben, dass es nur einen App Store gibt und alle Apps überprüft werden, bevor sie in den Store kommen. Das hält eine Menge dieser Malware aus unserem Ökosystem heraus, und die Kunden haben uns immer wieder gesagt, wie sehr sie das schätzen, und so werden wir uns in den Diskussionen weiter für den User einsetzen."
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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