Rauswurf von Parler: Tim Cook lässt sich Zensur-Kritik nicht gefallen
Parler wurde in den USA auch von den Angreifern auf das Kapitol genutzt. Wegen Gewalt-Aufrufen und fehlender Moderation folgte der Rauswurf bei Google, Apple und schließlich Amazons Servern. Jetzt betont Tim Cook: Wir nehmen Parler gern zurück - unter Bedingungen.
Tim Cook lässt die Kritik der 'Zensur' nicht zu
Wie Cook in einem Interview mit CBS (via Apple Insider) erklärt, sei der Rauswurf von Parler aus dem App Store aus seiner Sicht einfach zu verstehen: Die App halte sich nicht an die Nutzungsbedingungen, da öffentlich zugängliche Inhalte keiner Moderation unterliegen. Für den Apple-Chef ist Kritik an seinem Unternehmen deshalb fehl am Platz: "Wir haben sie suspendiert, wir haben sie nicht gebannt. Wir haben Nutzungsbedingungen für unseren App-Store und einige dieser Nutzungsbedingungen hat er verletzt. Alles, was wir verlangen, ist, dass er die Nutzungsbedingungen einhält", so Cook Richtung Parler CEO John Matze.
Mittlerweile hat auch Amazon seine Zusammenarbeit mit Parler beendet und dem Dienst mit dem Entzug der Server vorerst den Todesstoß versetzt. Die Programmierer hatten es hier offenbar verpasst, sich in Sachen Server-Struktur flexibler aufzustellen - was zu Häme unter Spezialisten führt.
Parler kann in den App Store zurück, wenn man Inhalte moderiert
Dass sich der Apple-CEO zu einer App eines Drittherstellers aus dem App Store äußert, ist abseits von Marketing-Veranstaltungen sehr selten. Die aktuelle Lage in den USA sorgt aber offenbar auch in der Chef-Abteilung von Apple für Unruhe - schließlich sieht man sich von der rechten Seite des politischen Spektrums der Kritik ausgesetzt, unliebsame Meinungen Mundtot machen zu wollen, oder zumindest bei diesem Vorhaben zu helfen. Tim Cook will dieser Darstellung jetzt aber klar entgegenwirken.
Tim Cook lässt die Kritik der 'Zensur' nicht zu
Wie Cook in einem Interview mit CBS (via Apple Insider) erklärt, sei der Rauswurf von Parler aus dem App Store aus seiner Sicht einfach zu verstehen: Die App halte sich nicht an die Nutzungsbedingungen, da öffentlich zugängliche Inhalte keiner Moderation unterliegen. Für den Apple-Chef ist Kritik an seinem Unternehmen deshalb fehl am Platz: "Wir haben sie suspendiert, wir haben sie nicht gebannt. Wir haben Nutzungsbedingungen für unseren App-Store und einige dieser Nutzungsbedingungen hat er verletzt. Alles, was wir verlangen, ist, dass er die Nutzungsbedingungen einhält", so Cook Richtung Parler CEO John Matze.
Frist war abgelaufen
Dem Rauswurf von Parler aus dem App Store bei Apple war eine Schonfrist von 24 Stunden vorausgegangen. Die Bedingungen des Konzerns: Parler müsse Inhalte moderieren und entfernen, wenn diese zu Gewalt und Hass aufrufen. Die App hatte nach dieser klaren Aufforderung aber keine Schritte unternommen, diesen auch nachzukommen.Mittlerweile hat auch Amazon seine Zusammenarbeit mit Parler beendet und dem Dienst mit dem Entzug der Server vorerst den Todesstoß versetzt. Die Programmierer hatten es hier offenbar verpasst, sich in Sachen Server-Struktur flexibler aufzustellen - was zu Häme unter Spezialisten führt.
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