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Xiaomi lädt Smartphones mit 200 Watt

Xiaomi setzt zu einem neuem Weltrekord an und erreicht mit seinen Smartphones eine Schnellladung mit bis zu 200 Watt. Ein typischer 4000-mAh-Akku kann somit theoretisch innerhalb von acht Minuten komplett aufgeladen werden. Vom Alltag ist die Technik jedoch weit entfernt.
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Der chinesische Hersteller verkündet via Twitter seinen jüngsten Erfolg in der Ladetechnik von Mobiltelefonen. Anhand des Xiaomi Mi 11 Pro demonstriert man sowohl die kabelgebundene Aufladung mit bis zu 200 Watt sowie das Wireless-Charging mit bis zu 120 Watt. Von null auf hundert in acht Minuten respektive 15 Minuten, ein neuer Rekord. Die als "Hyper Charge" benannte Schnellladefunktion dürfte jedoch noch einige Zeit auf sich warten lassen. Schon die letzten Rekordwerte jenseits der 100 Watt haben es in der Form noch nicht nach Deutschland geschafft.

Theoretische Werte: Die Datenblätter der Smartphones sehen anders aus

Aktuell wird das Xiaomi Mi 11 Ultra mit maximal 67 Watt geladen, das Mi 11 gar nur mit 55 Watt. Erst im letzten Jahr verkündete das Unternehmen den Sprung hin zur kabellosen Aufladung mit bis zu 80 Watt und auch Konkurrenten wie Samsung und Vivo sind theoretisch bereits in den Dimensionen über der 100-Watt-Grenze angelangt. Interessant dürfte das schnelle Aufladen in Rekordgeschwindigkeit allerdings erst dann werden, wenn der USB-C-Standard dieses auch unterstützt. Derzeit ist der Durchsatz auf 100 Watt beschränkt. Die neue USB-C-Generation 2.1 könnte die Grenze jedoch ersten Informationen nach auf 240 Watt erhöhen.

Im gleichen Atemzug dürfte das Thema der Langlebigkeit von Akkus besprochen werden, sollten diese in naher Zukunft dauerhaft mit bis zu 240 Watt aufgeladen werden können. Mit der kürzlich vorgestellten ARMv9-Architektur peilt der britische Chiphersteller, dessen SoC-Basis von einem Großteil der Smartphone-Produzenten genutzt wird, zudem eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz (+30%) an, die zu längeren Akkulaufzeiten führen soll. Die neue Technologie dürfte schon ab dem nächsten Jahr in ersten Geräten landen, die Endkunden erwerben können.

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