Auch Lithium wird knapp: Bedarf durch Akku-Industrie steigt zu schnell
Der enorme Aufschwung der Elektrifizierung von Verkehr und anderen Bereichen hängt derzeit noch viel zu stark vom Lithium ab. Es ist bereits absehbar, dass die Anbieter bald keine ausreichenden Mengen des Metalls mehr liefern können.
Lithium ist an sich kein extrem seltenes Element, doch ist seine Förderung nicht gerade einfach. Denn es gibt keine halbwegs reinen Lagerstätten. Stattdessen ist das Metall in verschiedenen Verbindungen und in geringen Konzentrationen verfügbar. Das wird früher oder später dazu führen, dass - wenn man vom heutigen Stand der Technik und einer Weiterentwicklung des Bedarfs in der aktuellen Form ausgeht - schon recht bald der Punkt erreicht wird, an dem sich die Nachfrage nicht mehr decken lässt.
Laut einem Bericht des Spectrum-Magazins gehen einige Schätzungen bereits davon aus, dass die Weltwirtschaft 2027 in ein ernsthaftes Defizit gelangen wird. Das würde beispielsweise zur Folge haben, dass 3,3 Millionen Elektroautos, die eigentlich gebraucht würden, nicht produziert werden könnten. Drei Jahre später würde sich die Zahl dann schon auf 20 Millionen Fahrzeuge erhöhen. Und auch in anderen Bereichen, die von effizienten Akkus abhängen, wäre das Problem ebenso spürbar.
Es gibt allerdings zwei Wege, die das Problem dämpfen können. Der offensichtliche ist die Erschließung neuer Förderstätten. Das findet bereits statt, unter anderem auch in Deutschland, wo Lithium aus dem Tiefenwasser der Geothermie-Kraftwerke oder aus anderen natürlichen Vorkommen herausgeholt werden soll.
Der weitaus wichtigere Ansatz findet sich aber in den Laboren diverser Forschungseinrichtungen wieder: Hier arbeitet man an diversen Ansätzen, Akkus zu entwickeln, die auch ohne den Einsatz von Lithium auf ähnliche Leistungsdaten kommen. Es gibt auch schon hoffnungsvolle Kandidaten, die bis zu einer Marktreife und der Fertigung im großen Stil noch einige Jahre benötigen werden.
Laut einem Bericht des Spectrum-Magazins gehen einige Schätzungen bereits davon aus, dass die Weltwirtschaft 2027 in ein ernsthaftes Defizit gelangen wird. Das würde beispielsweise zur Folge haben, dass 3,3 Millionen Elektroautos, die eigentlich gebraucht würden, nicht produziert werden könnten. Drei Jahre später würde sich die Zahl dann schon auf 20 Millionen Fahrzeuge erhöhen. Und auch in anderen Bereichen, die von effizienten Akkus abhängen, wäre das Problem ebenso spürbar.
Es muss etwas passieren
Aktuell können die Anbieter theoretisch maximal 520.000 Tonnen Lithiumkarbonatäquivalent (LCE) im Jahr liefern. Die Nachfrage seitens der Batterie-Hersteller liegt bereits bei 300.000 Tonnen LCE. Sie könnte bis 2028 auf 2,8 Millionen Tonnen steigen, während ein Ausbau der Förderungskapazitäten im besten Falle 2 Millionen Tonnen pro Jahr bringen würde.Es gibt allerdings zwei Wege, die das Problem dämpfen können. Der offensichtliche ist die Erschließung neuer Förderstätten. Das findet bereits statt, unter anderem auch in Deutschland, wo Lithium aus dem Tiefenwasser der Geothermie-Kraftwerke oder aus anderen natürlichen Vorkommen herausgeholt werden soll.
Der weitaus wichtigere Ansatz findet sich aber in den Laboren diverser Forschungseinrichtungen wieder: Hier arbeitet man an diversen Ansätzen, Akkus zu entwickeln, die auch ohne den Einsatz von Lithium auf ähnliche Leistungsdaten kommen. Es gibt auch schon hoffnungsvolle Kandidaten, die bis zu einer Marktreife und der Fertigung im großen Stil noch einige Jahre benötigen werden.
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