Informatik wird nun Pflichtfach - zumindest in Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein soll Informatik zukünftig als Pflichtfach unterrichtet werden. Nachdem man sich nun dazu durchgerungen hat, ist aber nur noch etwas über ein Jahr Zeit, an den Schulen auch den Personalbestand dafür zu schaffen.
Der verpflichtende Unterricht soll erstmals im Schuljahr 2022/23 eingeführt werden. Laut einem Bericht von Heise Online, der sich auf das Bildungsministerium beruft, ist vorgesehen, dass jeweils vier Wochenstunden für das Fach eingeplant werden. Das gilt in der Sekundarstufe I an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien des Landes.
Durch die Pflicht-Einstufung muss das Land nun auch dafür sorgen, dass ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung steht. Das bedeutet im Grunde Lehrkräfte, mit einem abgeschlossenen Lehramts-Studium in Informatik. Solche gibt es bisher nur recht wenige, ein entsprechender Ausbildungsweg ist aber an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) verfügbar.
Insbesondere aus dem weiteren Umfeld der IT-Branche wird schon länger gefordert, dass Informatik zum Pflichtfach wird. Das soll dafür sorgen, dass bereits in der Schule wichtige Grundlagen für das Verständnis der Vorgänge in dem Bereich gelegt werden. Das soll natürlich auch die spätere Heranbildung von Fachkräften erleichtern. Doch längst benötigen nicht nur Entwickler und Ingenieure entsprechende Fähigkeiten. Auch in vielen anderen Bereichen hat man es wesentlich leichter, wenn man zumindest grundlegende Codes programmieren kann.
Durch die Pflicht-Einstufung muss das Land nun auch dafür sorgen, dass ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung steht. Das bedeutet im Grunde Lehrkräfte, mit einem abgeschlossenen Lehramts-Studium in Informatik. Solche gibt es bisher nur recht wenige, ein entsprechender Ausbildungsweg ist aber an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) verfügbar.
Lehrkräfte sind Mangelware
Bisher standen in den Gemeinschaftsschulen gerade einmal 13 Lehrkräfte und an den Gymnasien 47 Leute zur Verfügung, die über das zweite Staatsexamen mit Informatik-Schwerpunkt verfügten. Von diesen konnte natürlich nicht einmal der bisherige Wahlpflicht-Unterricht in dem Fachbereich abgedeckt werden. Der übrige Teil wurde von Personal abgedeckt, die über keine oder nur zusätzlich erworbenen Qualifikationen verfügten.Insbesondere aus dem weiteren Umfeld der IT-Branche wird schon länger gefordert, dass Informatik zum Pflichtfach wird. Das soll dafür sorgen, dass bereits in der Schule wichtige Grundlagen für das Verständnis der Vorgänge in dem Bereich gelegt werden. Das soll natürlich auch die spätere Heranbildung von Fachkräften erleichtern. Doch längst benötigen nicht nur Entwickler und Ingenieure entsprechende Fähigkeiten. Auch in vielen anderen Bereichen hat man es wesentlich leichter, wenn man zumindest grundlegende Codes programmieren kann.
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Christian Kahle
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