Fördergelder: Gute Chancen für Intels neue Mega-Fabrik in Deutschland
Intels Pläne sind hochgesteckt: Der Konzern will die Nummer 1 bei den Chip-Auftragsherstellern werden. Daraus macht Intel-CEO Pat Gelsinger keinen Hehl und ist nun auf der Suche nach neuen Geldgebern unter anderem in Deutschland gewesen.
Bei seinem "Antrittsbesuch" in Deutschland - Pat Gelsinger ist erst seit wenigen Wochen CEO bei Intel - traf er sich daher unter anderem mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Dabei muss Gelsinger eine ähnliche Botschaft wie kürzlich schon in den USA verbreitet haben: Intel will wachsen und neue Fabriken bauen - und zwar dort, wo staatliche Fördermittel auf das Unternehmen warten.
Intel will nun Milliarden in Europa investieren, aber nur dort, wo die Förderbedingungen stimmen. Gelsinger hat dabei schon klare Vorstellungen. Das Förderniveau müsse mit asiatischen Ländern mithalten können, wenn sich Intel für Deutschland entscheiden soll. Das bedeutet konkret, dass rund 40 Prozent der Baukosten aus staatlichen Subventionen finanziert werden müssen. So in etwa sieht derzeit die Förderung in Ländern wie Taiwan oder Südkorea aus.
"Um wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir dieses Niveau", unterstrich Pat Gelsinger. "Eine neue Fabrik kostet mindestens zehn Milliarden Dollar und an einem Standort braucht es zwei davon, um Größenvorteile zu nutzen." Laut dem Intel-CEO spräche nun viel für Deutschland. Der Konzern wird sich aber erst im Laufe dieses Jahres endgültig entscheiden, wo welches Projekt realisiert werden kann.
Ähnlich hatte der Intel-Chef schon eine Rundreise durch etliche US-Bundesstaaten hinter sich gebracht.
Auch dort war er auf der Suche nach Fördergeldern. Für die USA ist das Ziel dabei schon recht konkret: Aktuell tragen die Chipfabriken in den USA rund 12 Prozent zur globalen Versorgung mit Chips bei. Intel will nun zu dem einstigen Marktanteil von einem guten Drittel zurück. Die US-Politik steht einer Förderung der landeseigenen Chip-Industrie auch grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, im US-Kongress wurden schon Etats von bis zu 50 Milliarden Dollar diskutiert.
Siehe auch: US-Chipbranche soll wieder blühen: Intel-Chef fordert jetzt Steuergeld
Gute Chancen für Intels neue Mega-Fabrik in Deutschland
Gegenüber dem Handelsblatt (Paywall) unterstricht Pat Gelsinger nun auch, dass er gute Chancen für eine neue "Mega-Fabrik in Deutschland" sehe. Laut dem Handelsblatt ist zwar bisher noch nichts Konkretes geplant, aber nach den ersten Gesprächen über Fördermöglichkeiten in der EU, die Intel unter anderem auch mit EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton führte, spreche viel für den Standort Deutschland.Intel will nun Milliarden in Europa investieren, aber nur dort, wo die Förderbedingungen stimmen. Gelsinger hat dabei schon klare Vorstellungen. Das Förderniveau müsse mit asiatischen Ländern mithalten können, wenn sich Intel für Deutschland entscheiden soll. Das bedeutet konkret, dass rund 40 Prozent der Baukosten aus staatlichen Subventionen finanziert werden müssen. So in etwa sieht derzeit die Förderung in Ländern wie Taiwan oder Südkorea aus.
"Um wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir dieses Niveau", unterstrich Pat Gelsinger. "Eine neue Fabrik kostet mindestens zehn Milliarden Dollar und an einem Standort braucht es zwei davon, um Größenvorteile zu nutzen." Laut dem Intel-CEO spräche nun viel für Deutschland. Der Konzern wird sich aber erst im Laufe dieses Jahres endgültig entscheiden, wo welches Projekt realisiert werden kann.
Ähnlich hatte der Intel-Chef schon eine Rundreise durch etliche US-Bundesstaaten hinter sich gebracht.
Auch dort war er auf der Suche nach Fördergeldern. Für die USA ist das Ziel dabei schon recht konkret: Aktuell tragen die Chipfabriken in den USA rund 12 Prozent zur globalen Versorgung mit Chips bei. Intel will nun zu dem einstigen Marktanteil von einem guten Drittel zurück. Die US-Politik steht einer Förderung der landeseigenen Chip-Industrie auch grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, im US-Kongress wurden schon Etats von bis zu 50 Milliarden Dollar diskutiert.
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