Intel-Chef ist der Ansicht, dass die Chipkrise noch Jahre dauern wird
Die Technikwelt kämpft mit einer Chipkrise und es sieht auch nicht so aus, als würde diese so bald vorbei sein. Im Gegenteil: Der neue Intel-Chef Pat Gelsinger ist der Ansicht, dass diese noch Jahre dauern wird. Intel selbst versucht aber bereits alles, die Produktion zu steigern.
Pat Gelsinger ist seit Mitte Februar der neue Chief Executive Officer (CEO) von Intel und der ehemalige Chef von VMWare hat seinen neuen Job in denkbar schwierigen Zeiten angetreten. Denn einerseits kämpft Intel selbst seit geraumer Zeit mit diversen Schwierigkeiten, andererseits herrscht derzeit weltweit eine Chipkrise, die für die gesamte Technikwelt Folgen hat.
Intel ist mittendrin und der Halbleiterriese kann auch nicht unmittelbar von der hohen Nachfrage profitieren. Denn die Produktion lässt sich nicht ohne Weiteres bzw. unbegrenzt hochfahren, dazu kommt, dass Flaschenhälse teilweise in der Zuliefererkette bestehen.
"Wir haben noch ein paar Jahre Zeit, bis wir die steigende Nachfrage in allen Bereichen des Unternehmens aufholen können", sagte der Intel-CEO. Grund für die Chipkrise sind einerseits eine Steigerung der Technikkäufe während der Pandemie und andererseits die Unterbrechung der Fertigung bzw. Zuliefererketten.
Das Problem ist laut Gelsinger auch die hohe Abhängigkeit von den Zulieferern in Asien: "Jeder, der sich die Lieferkette ansieht, sagt: Das ist ein Problem. Dies ist eine große kritische Industrie und wir wollen mehr davon auf amerikanischem Boden: die Arbeitsplätze, die wir in Amerika haben wollen, die Kontrolle über unsere langfristige technologische Zukunft."
Intel ist mittendrin und der Halbleiterriese kann auch nicht unmittelbar von der hohen Nachfrage profitieren. Denn die Produktion lässt sich nicht ohne Weiteres bzw. unbegrenzt hochfahren, dazu kommt, dass Flaschenhälse teilweise in der Zuliefererkette bestehen.
Entspannung nicht (bald) in Sicht
Gelsinger hat nun in einem Interview mit CBS News bzw. der renommierten Sendung 60 Minutes gesagt, dass Intel bereits seine Fabriken überarbeitet, um die Produktion zu steigern und die Chipknappheit in der Autoindustrie anzusprechen. Aber es wird alleine Monate dauern, bis sich die Versorgungslage in der Zuliefererkette überhaupt entspannt."Wir haben noch ein paar Jahre Zeit, bis wir die steigende Nachfrage in allen Bereichen des Unternehmens aufholen können", sagte der Intel-CEO. Grund für die Chipkrise sind einerseits eine Steigerung der Technikkäufe während der Pandemie und andererseits die Unterbrechung der Fertigung bzw. Zuliefererketten.
Das Problem ist laut Gelsinger auch die hohe Abhängigkeit von den Zulieferern in Asien: "Jeder, der sich die Lieferkette ansieht, sagt: Das ist ein Problem. Dies ist eine große kritische Industrie und wir wollen mehr davon auf amerikanischem Boden: die Arbeitsplätze, die wir in Amerika haben wollen, die Kontrolle über unsere langfristige technologische Zukunft."
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