Intel überrascht: Notebook-CPUs gehen weg wie warme Semmeln

Bei Intel hatte man eigentlich mit deutlich sinkenden Einnahmen ge­rech­net. Und das erste Quartal verlief auch tatsächlich alles andere als be­rau­schend, letztlich aber dann doch besser, als die Prognosen vorhergesagt haben. Das Konzern-Management selbst hatte noch vor einiger Zeit erwartet, dass man in den ersten drei Monaten des Jahres mit einem Umsatz von 18,6 Milliarden Dollar rechnen könne. Nun wurden es aber dann doch 19,7 Milliarden Dollar. Das ist letztlich nur etwas weniger als das Vorjahresergebnis von 19,8 Milliarden Dollar.

Im letzten Jahr profitierte Intel noch massiv von der großen Nachfrage der Cloud-Betreiber nach Xeon-Prozessoren. Hier hat sich die Lage allerdings etwas normalisiert. Dafür entwickelte sich der Absatz von Notebook-Prozessoren unerwartet gut. Bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie klettern die Verkäufe der PC-Hersteller aufgrund der Verlagerung von Arbeiten ins Homeoffice und der Boom hält inzwischen auch länger an, als die Verantwortlichen bei Intel vermuteten.


Weniger lukrative Verkäufe

Den Angaben zufolge lieferte Intel in den ersten drei Monaten des Jahres 54 Prozent mehr Notebook-Prozessoren aus als im Vergleichszeitraum. Das Problem besteht allerdings darin, dass vor allem die günstigeren Chips gut weggehen - die Verbraucher kaufen also mehr Notebooks, investieren aber vor allem in Systeme, die für normale Bürotätigkeiten ausreichen und lassen aufgrund unklarer Zukunftsaussichten das High End-Segment eher links liegen.

Das führt natürlich zu gravierenden Auswirkungen auf die Gewinne, nachdem Intel vor einem Jahr noch vor allem mit den lukrativen Xeons punktete. Dies resultierte in einer deutlich gesunkenen Gewinnmarge und unter dem Strich blieb noch ein Nettogewinn von 3,4 Milliarden Dollar übrig, während man im Vorjahr noch einen Überschuss von 5,7 Milliarden Dollar erwirtschaftete.

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