Störsender inside: Netzagentur verbietet esoterischen Wasservitalisierer
Die Bundesnetzagentur musste sich jetzt mit einem Problem beschäftigen, das so ziemlich sicher keiner ihrer Mitarbeiter auf dem Schirm hatte: Es handelt sich um einen Wasservitalisier aus dem breiten Angebot der Esoterik-Szene.
Wie die Behörde mitteilte, habe man den Verkauf eines entsprechenden Produktes des in der Schweiz ansässigen Unternehmens Wassermatrix in Deutschland untersagen müssen. Denn wie viele andere Angebote aus dem Bereich gibt es zwar keine messbaren Hinweise darauf, dass die beworbene Wirkung tatsächlich eintritt. Dafür hat das System im vorliegenden Fall aber für Störungen in den Funkfrequenzen gesorgt, die dem Amateurfunk bereitgestellt werden.
Rühr-Störsender für 8000 Euro
Der Hersteller pries sein Produkt mit der Aussage an, dass dieses mittels einer Handsonde das Wasser energetisiere und auf diese Weise die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviere. Satte 8000 Euro verlangt das Unternehmen für das Produkt und fand in Deutschland auch 2400 Käufer. Diese dürfen ihren Wasservitalisierer zwar behalten, ihn aber erst einmal nicht mehr benutzen, teilte die Bundesnetzagentur mit.
Die Sache ist insbesondere auch deshalb kurios, da in der Esoterik-Szene auch eine generelle Angst vor Funkstrahlung verbreitet ist. Der Hersteller des Wasservitalisiers ist entsprechend bemüht, die ganze Sache zu seinen Gunsten zu verdrehen. Demnach zeige der Fall vor allem, dass die Amateurfunker ohne tiefere Einblicke wichtige Frequenzen mit ihrem Hobby negativ beeinflussen. "Die Biologen und die Physiker werden künftig diese Dinge belegen können, dass die Amateurfunker betreffend biologische Zellen durch Unkenntnis unsachgemäss eingreifen und das langfristig zu entsprechenden negativen Einflüssen führt (Amateurkrankheit)", heißt es wörtlich bei Wassermatrix.
Rühr-Störsender für 8000 Euro
Der Hersteller pries sein Produkt mit der Aussage an, dass dieses mittels einer Handsonde das Wasser energetisiere und auf diese Weise die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviere. Satte 8000 Euro verlangt das Unternehmen für das Produkt und fand in Deutschland auch 2400 Käufer. Diese dürfen ihren Wasservitalisierer zwar behalten, ihn aber erst einmal nicht mehr benutzen, teilte die Bundesnetzagentur mit.
Hersteller dreht Schuldzuweisung um
Die Bundesnetzagentur wurde aktiv, nachdem verschiedene Störungsmeldungen eingegangen waren. Der Prüf- und Messdienst identifizierte das fragliche Gerät und brachte es zu weitergehenden Untersuchungen in das Messlabor Kolberg. Hier bestätige sich bei Tests, dass die Geräte unzulässige Störaussendungen verursachen und vom Hersteller mit einer fehlerhaften Konformitätserklärung verkauft werden. Die Bundesnetzagentur hat auch die EU-Kommission und die Schwesterbehörden in den EU-Mitgliedsstaaten informiert.Die Sache ist insbesondere auch deshalb kurios, da in der Esoterik-Szene auch eine generelle Angst vor Funkstrahlung verbreitet ist. Der Hersteller des Wasservitalisiers ist entsprechend bemüht, die ganze Sache zu seinen Gunsten zu verdrehen. Demnach zeige der Fall vor allem, dass die Amateurfunker ohne tiefere Einblicke wichtige Frequenzen mit ihrem Hobby negativ beeinflussen. "Die Biologen und die Physiker werden künftig diese Dinge belegen können, dass die Amateurfunker betreffend biologische Zellen durch Unkenntnis unsachgemäss eingreifen und das langfristig zu entsprechenden negativen Einflüssen führt (Amateurkrankheit)", heißt es wörtlich bei Wassermatrix.
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