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Vom Öl- zum Wasserstoff-Scheich:
Saudis bauen gigantische H2-Fabrik

In Saudi-Arabien ist man sich völlig klar darüber, dass Erdöl zukünftig wohl nicht mehr den sprudelnden Reichtum ver­gan­ge­ner Tage bringen wird. Daher läuft auch dort die Ener­gie­wen­de an und das Land will zum führenden Exporteur grü­nen Was­ser­stoffs werden.
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Eines der ersten Großprojekte hierfür hat man jetzt auf den Weg gebracht. In der Planstadt Neom, die im Norden des Landes entsteht, soll ein großes Wasserstoff-Werk gebaut werden. 5 Milliarden Dollar will man in die Anlage investieren. Die Energie aus Solaranlagen und Wind­rä­dern, die in der Wüstenregion installiert werden, soll hier dann Elektrolyse-Systeme be­trei­ben, mit denen große Mengen des so genannten grünen Wasserstoffs hergestellt werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Die erste Aufgabe der Anlage wird die Produktion von Wasserstoff für den Export sein. Aber auch Neom selbst soll komplett aus regenrativen Energien gespeist werden. Für die Um­set­zung dessen hat man sich Hilfe aus Deutschland geholt: Geleitet wird das Projekt von Peter Terium. Der gebürtige Niederländer war mehrere Jahre Vorstandschef des Ener­gie­kon­zerns RWE und übernahm anschließend für einige Zeit dessen Ökostrom-Tochter Innogy.

Neuer Maßstab

Der Manager hat somit bereits Erfahrungen da­mit, wie man ein klassisches Fossil-Business auf erneuerbare Energien umstellen kann. Terium räumt allerdings ein, dass das Projekt in Sau­di-Ara­bi­en auch für ihn völliges Neuland ist, da es in dem Bereich noch nichts in dieser Grö­ßen­ord­nung gab. Zwei Jahre habe man sich nun den Kopf darüber zerbrochen, wie man solch eine Investition von Null an umsetzen kann. Und jetzt sei man an einem Punkt an­ge­langt, wo es losgehen kann.

Wasserstoff wird in der Energiewende weltweit eine Schlüsselposition einnehmen und vor allem dort dringend benötigt, wo man allein mit Strom nicht weiterkommt. So wird das Gas eine wichtige Rolle in der Dekarbonisierung der Stahlindustrie spielen und hier zukünftig Hochöfen befeuern. Aber auch im Schwerlastverkehr und verschiedenen anderen Sektoren wird es ein wichtiger Energieträger sein.

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