The Line "light": Saudi-Arabien schraubt Pläne für Mega-Stadt herunter
In der saudi-arabischen Wüste entsteht dieser Tage die Stadt der Zukunft, diese nennt sich Neom und soll diverse Bauprojekte beinhalten, allen voran The Line. Doch offenbar waren die Verantwortlichen in ihren Plänen etwas zu optimistisch, denn man korrigierte sie nun.
Doch relativ schnell stellte sich heraus: Das von Kronprinz Mohammed bin Salman forcierte Projekt wird wirklich gebaut. Vor gut einem Monat veröffentlichten die Verantwortlichen ein Video, das eindeutig zeigt, dass gebaut wird, und zwar rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche.
The Line sollte bis 2030 Platz für rund 1,5 Millionen Menschen bieten, doch laut einem Bericht von Bloomberg musste man diese Pläne nun deutlich nach unten korrigieren. Doch The Line ist auch in der "Light"-Variante ein gewaltiges Vorhaben, denn in rund sechs Jahren sollen dort immerhin noch bis zu 300.000 Menschen ein neues Zuhause finden.
Die ursprünglichen Pläne sahen vor, dass The Line insgesamt 170 Kilometer lang sein soll, der Bau war aber von Anfang an stufenweise geplant. Laut den Informationen von Bloomberg sollen bis 2030 aber gerade einmal 2,4 Kilometer fertig sein. Für das gesamte Neom-Projekt sind aktuell 1,5 Billionen Dollar vorgesehen und die Arbeit geht auch weiter - aber eben mit angezogener Bremse.
In der saudi-arabischen Führung mehren sich offenbar die kritischen Stimmen, die sich fragen, ob das Geld auf diese Weise wirklich gut angelegt ist. Allzu laut will aber wohl keiner Mohammed bin Salman kritisieren. Denn was Kritikern blüht, hat die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im Jahr 2018 gezeigt.
Siehe auch:
The Line: Futuristische Wüstenstadt
Es ist allerdings schon ein kleines Wunder, dass The Line überhaupt gebaut wird. Denn bei der Ankündigung der länglichen und verspiegelten "Glasstadt" vor drei Jahren dachte kaum jemand, dass diese auch tatsächlich zur Realität wird. Das dazugehörige Video wurde vielmehr für ein Konzept gehalten, welches die theoretischen Möglichkeiten einer solchen Wüstenstadt zeigen soll.Doch relativ schnell stellte sich heraus: Das von Kronprinz Mohammed bin Salman forcierte Projekt wird wirklich gebaut. Vor gut einem Monat veröffentlichten die Verantwortlichen ein Video, das eindeutig zeigt, dass gebaut wird, und zwar rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche.
The Line sollte bis 2030 Platz für rund 1,5 Millionen Menschen bieten, doch laut einem Bericht von Bloomberg musste man diese Pläne nun deutlich nach unten korrigieren. Doch The Line ist auch in der "Light"-Variante ein gewaltiges Vorhaben, denn in rund sechs Jahren sollen dort immerhin noch bis zu 300.000 Menschen ein neues Zuhause finden.
Die ursprünglichen Pläne sahen vor, dass The Line insgesamt 170 Kilometer lang sein soll, der Bau war aber von Anfang an stufenweise geplant. Laut den Informationen von Bloomberg sollen bis 2030 aber gerade einmal 2,4 Kilometer fertig sein. Für das gesamte Neom-Projekt sind aktuell 1,5 Billionen Dollar vorgesehen und die Arbeit geht auch weiter - aber eben mit angezogener Bremse.
In der saudi-arabischen Führung mehren sich offenbar die kritischen Stimmen, die sich fragen, ob das Geld auf diese Weise wirklich gut angelegt ist. Allzu laut will aber wohl keiner Mohammed bin Salman kritisieren. Denn was Kritikern blüht, hat die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im Jahr 2018 gezeigt.
Zusammenfassung
- Neom-Stadtprojekt in saudi-arabischer Wüste wird realisiert
- The Line soll als "Glasstadt" bis zu 300.000 Menschen beheimaten
- Kronprinz Mohammed bin Salman treibt das Projekt voran
- Baubeginn ist erfolgt, Arbeiten laufen sieben Tage die Woche
- Ursprüngliche Zielsetzung: Platz für 1,5 Millionen Menschen
- Gesamtbudget für Neom-Projekt liegt bei 1,5 Billionen Dollar
Siehe auch:
- Saudis wollen mit Öl-Milliarden massiv in Zukunftsbranche einsteigen
- Kritische Kommentare: Saudi-Arabien verurteilt Twitter-Nutzer zum Tod
- Wikipedia: Saudi-Arabien soll Einfluss auf Inhalte genommen haben
- Vodafone-Mobilfunkmasten gehören wohl bald zum Teil Saudi-Arabien
- Vom Öl- zum Wasserstoff-Scheich: Saudis bauen gigantische H2-Fabrik
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