Projekt "Wachmann":
WLAN-Router soll dumme Einbrecher erkennen
Es klingt nach einer hervorragenden Idee - zumindest im ersten Moment. Zukünftig sollen die ohnehin überall herumstehenden WLAN-Router auch Einbrecher erkennen und Alarm schlagen - und die Kriminellen sogar noch auf der Flucht verfolgen.
Das entsprechende Forschungsprojekt "Wachmann" des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Osnabrück setzt auf die digitalen Spuren, die jeder Mensch heutzutage verursacht. So hinterlassen stets auch alle möglichen Geräte wie Smartphones zumindest kurze Informationsbrocken beim Router, wenn sie ihre üblichen Scans der umliegenden WLANs durchführen. Auch wenn keine richtige Verbindung zustande kommt, tauschen die Geräte doch zumindest MAC-Adressen aus.
Die Idee des KIT-Forscherteams besteht nun darin, dass die WLAN-Router analysieren könnten, ob der Kontakt zu einer bestimmten MAC-Adresse zum normalen Alltagsbetrieb gehört oder ob es sich um ein Ereignis handelt, das einen Alarm rechtfertigt, berichtet die Nachrichtenagentur DPA. Häufig anwesende Adressen dürften daher beispielsweise Familienmitgliedern, Nachbarn oder ähnlichen Personen gehören. Wenn aber beispielsweise mitten in der Nacht plötzlich ein komplett fremdes Gerät im Funkbereich auftaucht, könnte dies auf einen Einbrecher hindeuten.
Das Verfahren setzt natürlich voraus, dass Einbrecher dumm genug sind, bei hren Beutezügen ein Smartphone mitzunehmen, mit dem sie bereits jetzt über Mobilfunkmasten und eine Funkzellenabfrage im Zweifelsfall zu tracken wären. Insofern darf man davon ausgehen, dass mit einem solchen Verfahren im besten Fall ein spontaner Gelegenheits-Einbrecher ertappt werden kann. Trotzdem genügt die Idee, um dem Projekt Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Höhe von 1,1 Millionen Euro zu sichern.
Die Idee des KIT-Forscherteams besteht nun darin, dass die WLAN-Router analysieren könnten, ob der Kontakt zu einer bestimmten MAC-Adresse zum normalen Alltagsbetrieb gehört oder ob es sich um ein Ereignis handelt, das einen Alarm rechtfertigt, berichtet die Nachrichtenagentur DPA. Häufig anwesende Adressen dürften daher beispielsweise Familienmitgliedern, Nachbarn oder ähnlichen Personen gehören. Wenn aber beispielsweise mitten in der Nacht plötzlich ein komplett fremdes Gerät im Funkbereich auftaucht, könnte dies auf einen Einbrecher hindeuten.
Fluchtwege erkennen
Wer Zugang zu mehreren WLAN-Routern hat, die beispielsweise als Mesh-System ein größeres Grundstück abdecken, könnte sogar die (Flucht-) Wege der Eindringlinge verfolgen. Anwender sollen aber auch einfach andere Geräte und Personen freigeben können, so dass kein Alarm ausgelöst wird, wenn sich ein Bekannter in der Urlaubszeit um die Pflanzen oder die Katze kümmert.Das Verfahren setzt natürlich voraus, dass Einbrecher dumm genug sind, bei hren Beutezügen ein Smartphone mitzunehmen, mit dem sie bereits jetzt über Mobilfunkmasten und eine Funkzellenabfrage im Zweifelsfall zu tracken wären. Insofern darf man davon ausgehen, dass mit einem solchen Verfahren im besten Fall ein spontaner Gelegenheits-Einbrecher ertappt werden kann. Trotzdem genügt die Idee, um dem Projekt Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Höhe von 1,1 Millionen Euro zu sichern.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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