Erfolglose Sabotage in Brandenburg:
Einbrecher zerstören Glasfasern
Im brandenburgischen Heiligengrabe wollten Kriminelle ihre Aktivitäten wohl verschleiern, indem sie die Datenanbindung eines Supermarktes lahmlegten. Ihr Ziel erreichten sie so zwar nicht, kappten aber für viele Nutzer in der Gegend die Netzanbindung.
Wie die Polizei Brandenburg mitteilte, drangen die Täter kurz nach Mitternacht in das lokale Schalthaus eines Netzbetreibers in Heiligengrabe ein. Dort schnitten sie acht Glasfaserkabel durch und entfernten sich wieder. Aufgrund der zeitlichen Abfolge der Ereignisse dürften es die gleichen Täter gewesen sein, die eine dreiviertel Stunde später in einen Supermarkt einbrechen wollten.
Die Beamten gehen davon aus, dass die Einbrecher hofften, mit dem Durchtrennen der Glasfaserleitungen auch die Alarmanlage von der Außenwelt abzuschneiden. Dem war aber nicht so und so wurde um 01:15 Uhr in der letzten Nacht trotzdem Einbruchsalarm ausgelöst. Die Täter bemerkten dies und konnten entkommen. In den Markt selbst schafften sie es nicht mehr einzudringen, so dass der Schaden sich auf einige Spuren an den Türen beschränkte. Der Sachschaden beläuft sich hier nach Angaben der Polizei auf rund tausend Euro.
Aber auch die Orte Heiligengrabe, Pritzwalk, Wittstock und einige umliegende Dörfer sind aufgrund der zerstörten Kabel ohne Internet und Telefon. Der Schaden, der durch den Netzausfall entstanden ist, wird in einer ersten Einschätzung auf mehrere zehntausend Euro beziffert. Eine heiße Spur zu den Tätern gibt es nach den derzeitigen Erkenntnissen wohl noch nicht.
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Die Beamten gehen davon aus, dass die Einbrecher hofften, mit dem Durchtrennen der Glasfaserleitungen auch die Alarmanlage von der Außenwelt abzuschneiden. Dem war aber nicht so und so wurde um 01:15 Uhr in der letzten Nacht trotzdem Einbruchsalarm ausgelöst. Die Täter bemerkten dies und konnten entkommen. In den Markt selbst schafften sie es nicht mehr einzudringen, so dass der Schaden sich auf einige Spuren an den Türen beschränkte. Der Sachschaden beläuft sich hier nach Angaben der Polizei auf rund tausend Euro.
Großflächiger Netzausfall
Wesentlich schlimmer hat es allerdings die Nutzer der Glasfaser-Anbindungen getroffen. Diese versorgten unter anderem ein nahegelegenes Gewerbegebiet. Und in einigen der dort angesiedelten Unternehmen konnte am Morgen die Produktion aufgrund der fehlenden Netzanbindung nicht aufgenommen werden.Aber auch die Orte Heiligengrabe, Pritzwalk, Wittstock und einige umliegende Dörfer sind aufgrund der zerstörten Kabel ohne Internet und Telefon. Der Schaden, der durch den Netzausfall entstanden ist, wird in einer ersten Einschätzung auf mehrere zehntausend Euro beziffert. Eine heiße Spur zu den Tätern gibt es nach den derzeitigen Erkenntnissen wohl noch nicht.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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