EU will High-End-Chipwerk haben - Kooperation mit Samsung oder TSMC
Die Europäische Union will auf dem EU-Gebiet eine High End-Chipfabrik ansiedeln. Dafür geht man auch auf Tuchfühlung mit Samsung und TSMC, von denen die fortgeschrittensten Halbleiter-Anlagen betrieben werden.
Spätestens mit der Eskalation des Handelskonfliktes zwischen den USA und China und der problematischen Situation der Lieferketten während der Corona-Pandemie hat man in Brüssel erkannt, dass die so genannte digitale Souveränität ein erstrebenswertes Ziel ist. Dies bedeutet, dass man in den Schlüsseltechnologien für das IT-Zeitalter nicht unbedingt davon abhängig sein sollte, dass man Produkte aus Übersee geliefert bekommt.
Die EU würde es daher gern sehen, wenn in Europa zumindest eine Chipfabrik steht, die nach neuesten Standards produziert. Sie sollte also in der Lage sein, Architekturen von unter 10 Nanometern bis hin zu kommenden 2-Nanometer-Designs zu fertigen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise.
Wie genau die Ansiedlung eines entsprechenden Chipwerkes machbar wäre, ist noch unklar. Denkbar ist hier unter anderem, dass mit EU-Mitteln ein Neubau gefördert wird, bei dem ein europäisches Unternehmen entweder mit Samsung oder TSMC zusammenarbeitet. Die beiden asiatischen Konzerne sind aktuell die einzigen Firmen weltweit, die in ihren Fabriken die kleinsten Strukturweiten herstellen können. Bisher sind die Planungen aber noch nicht besonders weit fortgeschritten und es ist unklar, ob überhaupt schon Gespräche mit den beiden Konzernen begonnen wurden.
Siehe auch: Taiwan an Deutschland: Auto-Chips könnt ihr haben - habt ihr Impfstoff?
Die EU würde es daher gern sehen, wenn in Europa zumindest eine Chipfabrik steht, die nach neuesten Standards produziert. Sie sollte also in der Lage sein, Architekturen von unter 10 Nanometern bis hin zu kommenden 2-Nanometer-Designs zu fertigen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise.
Planungen stehen am Anfang
Eine solche Chipfabrik sollte letztlich in der Lage sein, Halbleiter-Komponenten für kritische Industrien wie die Automobilfertigung, den Mobilfunk, das Supercomputing und einiges mehr in Eigenregie zu produzieren. Weniger ausgefeilte Bauelemente aus dem Bereich können bereits in verschiedenen europäischen Anlagen von Anbietern wie NXP, Infineon oder GlobalFoundries hergestellt werden.Wie genau die Ansiedlung eines entsprechenden Chipwerkes machbar wäre, ist noch unklar. Denkbar ist hier unter anderem, dass mit EU-Mitteln ein Neubau gefördert wird, bei dem ein europäisches Unternehmen entweder mit Samsung oder TSMC zusammenarbeitet. Die beiden asiatischen Konzerne sind aktuell die einzigen Firmen weltweit, die in ihren Fabriken die kleinsten Strukturweiten herstellen können. Bisher sind die Planungen aber noch nicht besonders weit fortgeschritten und es ist unklar, ob überhaupt schon Gespräche mit den beiden Konzernen begonnen wurden.
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Christian Kahle
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