Krise: Samsung will größtes Smartphone-Werk zwei Wochen stilllegen
Samsung will sein größtes Smartphone-Werk offenbar über zwei ganze Wochen stilllegen. Laut einem Bericht aus Südkorea reagiert der Elektronikgigant damit auf die stark eingebrochene Nachfrage. Offen ist, ob der Schritt Auswirkungen auf die Galaxy S23-Serie haben wird.
Laut dem koreanischen Nachrichtenportal ETNews will Samsung sein Werk in Vietnam für die Hälfte des Monats Dezember vorübergehend stilllegen. Es wäre das erste Mal, dass Samsung ein Werk über einen so langen Zeitraum "vom Netz nimmt", abgesehen von den Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie im letzten Jahr.
Aktuell gehen die Quellen des Berichts davon aus, das Samsung das Werk in Vietnam im Dezember für etwa 15 Tage herunterfahren will. Hintergrund sind die vollen Lager des Unternehmens und seiner weltweiten Vertriebspartner, da die Nachfrage wegen der durch den Krieg in der Ukraine stark gestiegenen Inflation massiv eingebrochen ist.
Statt der üblichen fünf Tage pro Woche arbeitet die Belegschaft wohl schon seit Juni 2022 nur drei bis vier Tage pro Woche. Eine "Abschaltung" von Samsungs größtem Smartphone-Werk wäre durchaus eine höchst ungewöhnliche Maßnahme, schließlich liefert der Standort bisher rund 60 Prozent aller Geräte der Marke. Geht man von den Zahlen des Jahres 2021 aus, entspricht dies rund 163 Millionen Einheiten pro Jahr.
Mit Blick auf die Anfang Februar erwartete Vorstellung des Samsung Galaxy S23 als neues Top-Smartphone der koreanischen Marke stellt sich nun allerdings die Frage, welche Auswirkungen die Werksschließung auf die zum Launch verfügbaren Stückzahlen der neuen Produktreihe haben wird. Angeblich erwägt Samsung, zumindest die für das Galaxy S23, S23+ und S23 Ultra vorgesehenen Produktionslinien weiter laufen zu lassen, schließlich hat die Teilefertigung für die neuen Geräte bereits begonnen.
Siehe auch:
Aktuell gehen die Quellen des Berichts davon aus, das Samsung das Werk in Vietnam im Dezember für etwa 15 Tage herunterfahren will. Hintergrund sind die vollen Lager des Unternehmens und seiner weltweiten Vertriebspartner, da die Nachfrage wegen der durch den Krieg in der Ukraine stark gestiegenen Inflation massiv eingebrochen ist.
Shutdown von Mitte Dezember bis Anfang Januar?
Angeblich soll das Werk wohl von Mitte Dezember an bis zum 2. Januar 2023 geschlossen werden. Schon Ende November soll eine Art vollständige Inventur des Werks vorgesehen sein, sodass die Fertigung für diesen Zeitraum ebenfalls ruhen dürfte. Aufgrund der weltweiten Lage arbeitet das riesige Samsung-Werk in Vietnam derzeit ohnehin nicht mit voller Auslastung.Statt der üblichen fünf Tage pro Woche arbeitet die Belegschaft wohl schon seit Juni 2022 nur drei bis vier Tage pro Woche. Eine "Abschaltung" von Samsungs größtem Smartphone-Werk wäre durchaus eine höchst ungewöhnliche Maßnahme, schließlich liefert der Standort bisher rund 60 Prozent aller Geräte der Marke. Geht man von den Zahlen des Jahres 2021 aus, entspricht dies rund 163 Millionen Einheiten pro Jahr.
Mit Blick auf die Anfang Februar erwartete Vorstellung des Samsung Galaxy S23 als neues Top-Smartphone der koreanischen Marke stellt sich nun allerdings die Frage, welche Auswirkungen die Werksschließung auf die zum Launch verfügbaren Stückzahlen der neuen Produktreihe haben wird. Angeblich erwägt Samsung, zumindest die für das Galaxy S23, S23+ und S23 Ultra vorgesehenen Produktionslinien weiter laufen zu lassen, schließlich hat die Teilefertigung für die neuen Geräte bereits begonnen.
Siehe auch:
- Nach Intel auch Samsung in Europa? Spekulationen um neues Chipwerk
- Bericht: Baut Samsung extra ein neues OLED-Werk nur für Apple?
- Samsung muss Display-Werk in Vietnam wegen Corona schließen
- Corona-Produktion bei Samsung & Co: Arbeiter übernachten in Werken
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