Microsoft Teams: Es werden immer noch weitreichende Daten erfasst
Ende 2020 gab es einiges an Aufregung, weil Vorwürfe laut wurden, wonach Microsoft bei seiner Büro-Kommunikations-Software Arbeitgebern per "Produktivitäts-Score" diverse Möglichkeiten bietet, Mitarbeiter zu überwachen. Und das Thema ist noch nicht zu Ende.
Microsoft 365 kam Ende November 2020 mit dem so genannten Produktivitäts-Score in die Kritik: Über die Admin-Tools des Cloudpakets des Redmonder Unternehmens war es möglich, weitreichende Informationen über Nutzer abzurufen, darunter zur E-Mail-Nutzung, den Netzwerkzugriffen, der Beteiligungen an Chats sowie Dokumenten. Der Vorwurf: Unter dem Vorwand der Produktivitätssteigerung wurde eine Überwachung etabliert.
Microsoft hat den Produktivitäts-Score danach entschärft und versprochen, diese Daten u. a. stärker zu anonymisieren. Damit schien die Sache wieder vorbei zu sein. Doch nun hat sich ZDNet den "Produktivitäts-Score" bzw. genauer gesagt Microsoft Teams noch einmal angesehen und kommt zum Schluss, dass die Redmonder damit immer noch eine (zu) detaillierte Datensammlung ermöglichen.
Durchaus 'beeindruckende' Datensammlung, die Microsoft Teams durchführt
Problematisch ist hier, dass der Angestellte bzw. Mitarbeiter hier keine Kontrolle darüber hat. Microsoft verweist darauf, dass man der Überzeugung ist, "dass datengesteuerte Erkenntnisse entscheidend sind, um Menschen und Organisationen zu befähigen, mehr zu erreichen".
Microsoft ließ weiter ausrichten, dass man die Privatsphäre der einzelnen Person natürlich respektiere und berücksichtige. Nur der globale Administrator habe Zugriff auf diese Daten, die nur verraten, wie die Organisation Microsoft Teams nutzt und nichts über deren genauen Inhalte. Ob das die Mitarbeiter beruhigt? Unwahrscheinlich.
Download Microsoft Teams Mehr zu Microsoft Teams:
Microsoft hat den Produktivitäts-Score danach entschärft und versprochen, diese Daten u. a. stärker zu anonymisieren. Damit schien die Sache wieder vorbei zu sein. Doch nun hat sich ZDNet den "Produktivitäts-Score" bzw. genauer gesagt Microsoft Teams noch einmal angesehen und kommt zum Schluss, dass die Redmonder damit immer noch eine (zu) detaillierte Datensammlung ermöglichen.
Durchaus 'beeindruckende' Datensammlung, die Microsoft Teams durchführt
Neuer Ärger
Obwohl Microsoft behauptet, dass die Kunden stets die Kontrolle haben, was an Microsoft übermittelt wird, ist die Art und Anzahl der erfassten Daten durchaus erstaunlich. ZDNet hat einen Screenshot veröffentlicht, der einen Teil der erfassten Informationen zeigt. Einiges wie der Nutzername ist nicht weiter erwähnenswert, vieles wirft aber Fragen auf. So trackt Microsoft ziemlich genau, wie viele Nachrichten der Nutzer an welcher Stelle verfasst und an wie vielen Meetings er oder sie teilgenommen hat.Problematisch ist hier, dass der Angestellte bzw. Mitarbeiter hier keine Kontrolle darüber hat. Microsoft verweist darauf, dass man der Überzeugung ist, "dass datengesteuerte Erkenntnisse entscheidend sind, um Menschen und Organisationen zu befähigen, mehr zu erreichen".
Microsoft ließ weiter ausrichten, dass man die Privatsphäre der einzelnen Person natürlich respektiere und berücksichtige. Nur der globale Administrator habe Zugriff auf diese Daten, die nur verraten, wie die Organisation Microsoft Teams nutzt und nichts über deren genauen Inhalte. Ob das die Mitarbeiter beruhigt? Unwahrscheinlich.
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