Blackview MP60: Günstiger Mini-PC für Office & Co. im Test
Beim Blackview MP60 handelt es sich um einen eher günstigen Mini-PC. Im Inneren stecken ein Intel N150, 16 GB RAM und eine 512 GB SSD. Damit richtet sich der kompakte Computer nicht an Gamer, sondern an Menschen, die ein leichtes Setup benötigen. Mögliche Einsatzgebiete wären etwa die gelegentliche Steuererklärung oder einfache Office-Aufgaben. Trotzdem bietet der PC einige interessante Ansätze und Ideen, die man sich auch bei leistungsstärkeren Geräten wünschen würde.
Eine Besonderheit des MP60 ist die modulare Bauweise: Die Hälfte seines Gehäuses ist nur angedockt. Zwei Schieberegler ermöglichen das Abnehmen der Unterseite. Nimmt man die Docking-Station ab, wird ein USB-C-Port sichtbar - dieser dient allerdings nicht zur Videoausgabe. Die Docking-Station lässt den Mini-PC zwar etwas günstiger wirken, bietet dafür aber einen klaren funktionalen Vorteil: einen Erweiterungsschacht für 2,5-Zoll-Datenträger. Um eine Festplatte einzubauen, muss die Docking-Station nicht vom Mini-PC abgetrennt werden. Zwei Schrauben an der Unterseite reichen aus, um den Festplattenschacht freizulegen. Danach lässt sich der Deckel abnehmen. Innen findet sich ein SATA-Anschluss, aber keine Halterungen oder ein klassischer Festplattenkäfig.
Die Festplatte bzw. SSD wird einfach eingeschoben und sitzt danach relativ fest. Der Deckel ist mit Schaumstoffteilen ausgestattet, die das Laufwerk in Position halten. Je nach Höhe des Laufwerks kann es nötig sein, den mittleren Schaumstoff zu entfernen. Eine 1-TB-Festplatte passt so problemlos hinein. Anschließend wird der Deckel wieder verschraubt und die Docking-Station mit dem Hauptgerät verbunden. Die Festplatte wird unter Windows sofort erkannt.
Insgesamt ist der MP60 ein günstiger Mini-PC mit entsprechend einfacher Hardware. Der Intel N150 reicht für alltägliche Aufgaben aus, für aufwendige Spiele ist er nicht gemacht. Dafür eignet sich das Gerät gut für Office-Anwendungen, Videocalls, Medienstreaming und das Durchstöbern von Fotogalerien. Dienste wie YouTube, Netflix oder Prime Video laufen problemlos. Wer dennoch spielen möchte, sollte sich auf ältere Titel konzentrieren. Im PCMark Extended Benchmark erreicht der MP60 2.406 Punkte. Im regulären PCMark Benchmark, bei dem der Gaming-Bereich nicht bewertet wird, kommt er auf 3.194 Punkte.
Aktuell ist der MP60 für 199,99 Euro bei Amazon verfügbar. Mit dem Rabattcode "8KH7R8NZ" reduziert sich der Preis auf 189,99 Euro. Damit liegt er preislich auf Augenhöhe mit vergleichbaren Geräten. Durch Besonderheiten wie die Docking-Station, die LED-Beleuchtung und die Möglichkeit, seine Bauhöhe fast zu halbieren, hebt er sich jedoch von der Masse ab. Ob die Option, eine zusätzliche 2,5-Zoll-Festplatte einzubauen, den Ausschlag gibt, muss jeder selbst entscheiden. Die einfache Erweiterbarkeit spricht auf jeden Fall für sich.
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Eine Besonderheit des MP60 ist die modulare Bauweise: Die Hälfte seines Gehäuses ist nur angedockt. Zwei Schieberegler ermöglichen das Abnehmen der Unterseite. Nimmt man die Docking-Station ab, wird ein USB-C-Port sichtbar - dieser dient allerdings nicht zur Videoausgabe. Die Docking-Station lässt den Mini-PC zwar etwas günstiger wirken, bietet dafür aber einen klaren funktionalen Vorteil: einen Erweiterungsschacht für 2,5-Zoll-Datenträger. Um eine Festplatte einzubauen, muss die Docking-Station nicht vom Mini-PC abgetrennt werden. Zwei Schrauben an der Unterseite reichen aus, um den Festplattenschacht freizulegen. Danach lässt sich der Deckel abnehmen. Innen findet sich ein SATA-Anschluss, aber keine Halterungen oder ein klassischer Festplattenkäfig.
Die Festplatte bzw. SSD wird einfach eingeschoben und sitzt danach relativ fest. Der Deckel ist mit Schaumstoffteilen ausgestattet, die das Laufwerk in Position halten. Je nach Höhe des Laufwerks kann es nötig sein, den mittleren Schaumstoff zu entfernen. Eine 1-TB-Festplatte passt so problemlos hinein. Anschließend wird der Deckel wieder verschraubt und die Docking-Station mit dem Hauptgerät verbunden. Die Festplatte wird unter Windows sofort erkannt.
Windows 11 Pro kommt mit
Der Stromanschluss befindet sich auf der Rückseite. Nach dem Einschalten leuchtet eine dezente LED unter dem oberen Gehäuseteil - unaufdringlich und optisch gelungen. Als Betriebssystem kommt Windows 11 Pro zum Einsatz. Die Einrichtung verläuft typisch einfach. Blackview verbaut eine eher unbekannte Netac G537N-SSD. Die Lesegeschwindigkeit liegt bei 561,99 MB/s, die Schreibgeschwindigkeit bei rund 508,99 MB/s. Mit 512 GB ist der interne Speicherplatz recht knapp bemessen. Ein Speicher-Upgrade ist wie erwähnt unkompliziert möglich: Die Docking-Station unterstützt Laufwerke mit bis zu 2 TB. Auch die interne SSD lässt sich bei Bedarf austauschen.Insgesamt ist der MP60 ein günstiger Mini-PC mit entsprechend einfacher Hardware. Der Intel N150 reicht für alltägliche Aufgaben aus, für aufwendige Spiele ist er nicht gemacht. Dafür eignet sich das Gerät gut für Office-Anwendungen, Videocalls, Medienstreaming und das Durchstöbern von Fotogalerien. Dienste wie YouTube, Netflix oder Prime Video laufen problemlos. Wer dennoch spielen möchte, sollte sich auf ältere Titel konzentrieren. Im PCMark Extended Benchmark erreicht der MP60 2.406 Punkte. Im regulären PCMark Benchmark, bei dem der Gaming-Bereich nicht bewertet wird, kommt er auf 3.194 Punkte.
Aktuell ist der MP60 für 199,99 Euro bei Amazon verfügbar. Mit dem Rabattcode "8KH7R8NZ" reduziert sich der Preis auf 189,99 Euro. Damit liegt er preislich auf Augenhöhe mit vergleichbaren Geräten. Durch Besonderheiten wie die Docking-Station, die LED-Beleuchtung und die Möglichkeit, seine Bauhöhe fast zu halbieren, hebt er sich jedoch von der Masse ab. Ob die Option, eine zusätzliche 2,5-Zoll-Festplatte einzubauen, den Ausschlag gibt, muss jeder selbst entscheiden. Die einfache Erweiterbarkeit spricht auf jeden Fall für sich.
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