Microsoft Teams: Kritische Lücke ermöglichte Remote Code Execution
Die Kommunikations-Plattform Microsoft Teams war mit einer kritischen Sicherheitslücke ausgestattet. Mit der Schwachstelle hatten Angreifer die Möglichkeit, Schadcode auf dem PC eines Nutzers auszuführen. Nachdem Microsoft das Problem verharmlost hat, wurde der Bug nun behoben.
Der Fehler wurde vom Sicherheitsforscher Oskars Vegeris entdeckt und auf GitHub veröffentlicht. Die Sicherheitslücke ermöglichte es Hackern, anderen Nutzern eine modifizierte Nachricht zu senden. Beim Empfangen der Nachricht wurde der enthaltene Schadcode ausgeführt, ohne dass eine weitere Handlung des Nutzers erforderlich ist. Damit konnten Angreifer beliebigen Code auf fremden PCs ausführen und die jeweiligen Systeme übernehmen.
In Microsoft Teams konnte eine schwerwiegende Schwachstelle gefunden werden
Für die Schwachstelle war das AngularJS-Framework verantwortlich. Hiermit war es möglich, Javascript-Code, der an eine Nachricht angehängt wurde, auszuführen.
Damit hat der Sicherheitsforscher auch nur eine geringe Belohnung für das Entdecken der Schwachstelle erhalten. Microsoft begründet die Einordnung damit, dass der Desktop-Client von Teams überhaupt nicht vom Bug-Bounty-Programm abgedeckt wird und nur eine mögliche Accountübernahme in Kombination mit der Web-Anwendung berücksichtigt wurde.
Da die Redmonder die Sicherheitslücke inzwischen geschlossen haben, sollten die Nutzer des Programms ein Update auf die neueste Version von Microsoft Teams durchführen. In den meisten Fällen dürfte die Aktualisierung allerdings schon automatisch installiert worden sein.
Download Microsoft Teams Mehr zu Microsoft Teams:
In Microsoft Teams konnte eine schwerwiegende Schwachstelle gefunden werden
Für die Schwachstelle war das AngularJS-Framework verantwortlich. Hiermit war es möglich, Javascript-Code, der an eine Nachricht angehängt wurde, auszuführen.
Lücke in niedrige Kategorie eingeordnet
Obwohl es sich um eine sehr schwerwiegende Sicherheitslücke handelt und Angreifer hiermit eine Remote Code Execution (RCE) durchführen konnten, haben die Redmonder den Fehler zunächst in den Bereich Spoofing und damit in eine der niedrigsten Kategorien des eigenen Bug-Bounty-Programms eingeordnet.Damit hat der Sicherheitsforscher auch nur eine geringe Belohnung für das Entdecken der Schwachstelle erhalten. Microsoft begründet die Einordnung damit, dass der Desktop-Client von Teams überhaupt nicht vom Bug-Bounty-Programm abgedeckt wird und nur eine mögliche Accountübernahme in Kombination mit der Web-Anwendung berücksichtigt wurde.
Da die Redmonder die Sicherheitslücke inzwischen geschlossen haben, sollten die Nutzer des Programms ein Update auf die neueste Version von Microsoft Teams durchführen. In den meisten Fällen dürfte die Aktualisierung allerdings schon automatisch installiert worden sein.
Download Microsoft Teams Mehr zu Microsoft Teams:
- Heute stirbt der Internet Explorer 11 auf und für Microsoft Teams
- Microsoft Teams erhält KI-basierte Geräuschunterdrückung für Meetings
- Microsoft Teams bekommt etliche kleinere und größere Neuerungen
- Microsoft Teams-Updater lässt sich für Malware kapern - immer noch
- Microsoft Teams bekommt Telefonanrufe und bis zu 20.000 Teilnehmer
Thema:
Videos zum Thema
- NiPoGi E3B: Mini-PC mit ungewöhnlichem Prozessor für Office & Co.
- Soayan MN-N5: Billiger Mini-PC für Office und Web im Test
- Blackview MP60: Günstiger Mini-PC für Office & Co. im Test
- Beelink EQR6: Mini-PC mit viel Power für die Office-Nutzung im Test
- Microsoft Loop ist da: Neue Office-App startet als Preview-Version
Beliebte Office-Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Office-Pakete:
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Beliebte Windows 10 FAQ Einträge
Neue Nachrichten
- Wallpaper Engine: "Anime Girl"-Hintergründe gefährden Steam-Gamer
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen