Admin-Tool kaputt: Router-Hersteller vom Flash-Ende völlig überrascht
Ein großer Hersteller von Routern und anderer Netzwerk-Technik ist vom Ende des Supports für Flash komplett überrascht worden. Die Nutzer können nun erst einmal nicht auf die Management-Konsole der Geräte zugreifen.
Infografik Nutzungsrückgang von Flash in Zahlen: Bye Bye Flash!
Am heutigen 12. Januar beendet Adobe den Support für seine Flash-Technologie endgültig. Diese Entwicklung zeichnet sich seit Jahren ab. Dafür sprachen eine immer weiter sinkende Nutzung, die Entfernung Flashs aus diversen Browsern oder eben auch eine offizielle Ankündigung durch den Hersteller, die bereits im Juli 2017 veröffentlicht wurde. Ab heute kommt so bei Flash-Inhalten nicht einmal mehr eine Warnung, sondern nur noch der Hinweis, dass die Software nicht mehr genutzt werden kann.
Auf einer gerade noch aktualisierten Support-Seite des Herstellers Extreme Networks klingt es aber, als sei hier von Adobe kurzfristig eine völlig überraschende Entscheidung getroffen worden. "Durch eine Änderung in einer Drittanbieter-Lizenzierung müssen wir den WiNG Manager erneuern, um die neuen Anforderungen in Bezug auf Flash zu erfüllen", heißt es dort.
Eine dritte Alternative könnte aber auch Nutzern anderer Anwendungen zugute kommen, bei denen Flash noch immer eine Rolle spielt: Laut dem Gerätehersteller soll es auch ausreichen, das Datum des Rechners zurückzustellen. Dann soll Flash wieder wie zuvor funktionieren. Auch dies kann letztlich aber nur eine vorübergehende Lösung sein und Extreme Networks sicherte zu, in Kürze ein Flash-freies Update für die Management-Oberfläche bereitzustellen.
Infografik Nutzungsrückgang von Flash in Zahlen: Bye Bye Flash!
Am heutigen 12. Januar beendet Adobe den Support für seine Flash-Technologie endgültig. Diese Entwicklung zeichnet sich seit Jahren ab. Dafür sprachen eine immer weiter sinkende Nutzung, die Entfernung Flashs aus diversen Browsern oder eben auch eine offizielle Ankündigung durch den Hersteller, die bereits im Juli 2017 veröffentlicht wurde. Ab heute kommt so bei Flash-Inhalten nicht einmal mehr eine Warnung, sondern nur noch der Hinweis, dass die Software nicht mehr genutzt werden kann.
Auf einer gerade noch aktualisierten Support-Seite des Herstellers Extreme Networks klingt es aber, als sei hier von Adobe kurzfristig eine völlig überraschende Entscheidung getroffen worden. "Durch eine Änderung in einer Drittanbieter-Lizenzierung müssen wir den WiNG Manager erneuern, um die neuen Anforderungen in Bezug auf Flash zu erfüllen", heißt es dort.
Datum bitte ändern
Dort, wo die Geräte des Herstellers im Einsatz sind, wird man heute erst einmal nicht auf die Management-Oberfläche zugreifen können. Es gibt allerdings verschiedene Möglichkeiten, mit denen man sich behelfen kann. Laut Extreme Networks wäre es beispielsweise machbar, auf die Kommandozeile zurückzugreifen oder das Cloud-basierte Steuerungs-Tool zu verwenden.Eine dritte Alternative könnte aber auch Nutzern anderer Anwendungen zugute kommen, bei denen Flash noch immer eine Rolle spielt: Laut dem Gerätehersteller soll es auch ausreichen, das Datum des Rechners zurückzustellen. Dann soll Flash wieder wie zuvor funktionieren. Auch dies kann letztlich aber nur eine vorübergehende Lösung sein und Extreme Networks sicherte zu, in Kürze ein Flash-freies Update für die Management-Oberfläche bereitzustellen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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