Flash-Ende: Finanzbehörde baut nun eigenen Browser mit Flash-Support
Das endgültige Ende des Flash-Players bringt so Manchen auch auf recht eigenwillige Ideen. Das südafrikanische Finanzamt bietet jetzt sogar einen eigenen Browser an, um an der veralteten Technologie festhalten zu können.
Die Online-Kommunikation bei der Behörde läuft noch immer über Webseiten mit integrierten Flash-Formularen. Diese müssten im Grunde lediglich durch normale HTML-Formulare ersetzt und die Schnittstellen zu den Systemen im Hintergrund entsprechend angepasst werden. Allerdings hält man es offenbar für einfacher, den Steuerpflichtigen einen separaten Browser für den Datenaustausch mit dem Finanzamt bereitzustellen.
Adobe hatte den Flash Player zum Jahreswechsel offiziell als End of Life (EOL) gekennzeichnet. Seit dem 12. Januar werden Flash-Inhalte durch die Software sogar aktiv blockiert. Das hat an verschiedenen Stellen bereits zu Problemen geführt. Denn selbst große Nutzer der Technologie haben die jahrelangen Ankündigungen zum bevorstehenden Ende der Technologie ignoriert und wurden nun von deren Einstellung überrascht.
Flash kommt bei der Behörde unter anderem für die Dokumenten-Uploads zum Einsatz, mit denen beispielsweise Steuererklärungen und andere Unterlagen eingereicht werden können. Dass eine solche Funktion problemlos auch mit aktuellen HTML-Technologien umsetzbar ist, zeigen tausende andere Angebote im Web. Und Adobe gab den Nutzern seines Flash-Players mit weit über drei Jahren seit den ersten Ankündigungen auch reichlich Zeit, ihre Systeme umzustellen.
Der Browser der Finanzbehörde basiert auf Googles Chromium. Er bietet den Nutzern ausschließlich die Webseite des Finanzamtes an. Und hier lassen sich die Flash-Formulare nun wieder nutzen. Immerhin lässt sich so sagen: Durch die Beschränkung auf eine einzige Webseite wird zumindest das Risiko, dass sich Nutzer anderswo über die unsicheren Flash-Komponenten mit Malware infizieren, etwas minimiert. Der Browser ist ausschließlich für Windows-Systeme verfügbar, Nutzer anderer Plattformen können weiterhin nicht mit dem Finanzamt interagieren.
Adobe hatte den Flash Player zum Jahreswechsel offiziell als End of Life (EOL) gekennzeichnet. Seit dem 12. Januar werden Flash-Inhalte durch die Software sogar aktiv blockiert. Das hat an verschiedenen Stellen bereits zu Problemen geführt. Denn selbst große Nutzer der Technologie haben die jahrelangen Ankündigungen zum bevorstehenden Ende der Technologie ignoriert und wurden nun von deren Einstellung überrascht.
Zeit war genug
Allerdings trieb es noch niemand so weit, einen eigenen Browser zu entwickeln, um an Flash festhalten zu können. Am 12. Januar hatte das südafrikanische Finanzamt angekündigt, sich um die entstandenen Probleme zu kümmern. Dass die Lösung nun so aussehen wird, hatte aber wohl kaum jemand erwartet.Flash kommt bei der Behörde unter anderem für die Dokumenten-Uploads zum Einsatz, mit denen beispielsweise Steuererklärungen und andere Unterlagen eingereicht werden können. Dass eine solche Funktion problemlos auch mit aktuellen HTML-Technologien umsetzbar ist, zeigen tausende andere Angebote im Web. Und Adobe gab den Nutzern seines Flash-Players mit weit über drei Jahren seit den ersten Ankündigungen auch reichlich Zeit, ihre Systeme umzustellen.
Der Browser der Finanzbehörde basiert auf Googles Chromium. Er bietet den Nutzern ausschließlich die Webseite des Finanzamtes an. Und hier lassen sich die Flash-Formulare nun wieder nutzen. Immerhin lässt sich so sagen: Durch die Beschränkung auf eine einzige Webseite wird zumindest das Risiko, dass sich Nutzer anderswo über die unsicheren Flash-Komponenten mit Malware infizieren, etwas minimiert. Der Browser ist ausschließlich für Windows-Systeme verfügbar, Nutzer anderer Plattformen können weiterhin nicht mit dem Finanzamt interagieren.
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Christian Kahle
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