Schadhafte Edge-Erweiterung gab sich als bekanntes VPN-Add-on aus
Microsoft hat fünf bösartige Edge-Erweiterungen aus dem Store entfernt, die alle nach demselben Muster arbeiteten: Sie fügten unerlaubt Werbung ein, sodass Nutzer von den vielen Anzeigen genervt wurden, und leiteten zudem auf eine unbekannte Suchmaschine weiter.
Es handelte sich dem Bericht von Windows Latest nach um Trittbrettfahrer, die Erweiterungen unter bekannten Namen in den Store gebracht hatten. Zu den fünf Erweiterungen gehörten NordVPN, Adguard VPN, TunnelBear VPN, The Great Suspender und Floating Player - alle waren einmal als "Original" und als bösartige Fälschung im Store für die Webbrowser-Erweiterungen verfügbar. Dass es sich dabei um VPN-Erweiterungen handelt, hat natürlich ein Ziel verfolgt: In diesem Jahr suchen Nutzer viel nach VPN-Erweiterungen, daher ist es für Cyberkriminelle ein gutes Ziel.
Entdeckt wurden die bösartigen Edge-Erweiterungen, nachdem es Beschwerden von Nutzern gegeben hatte. Sie meldeten, dass sie mit der Erweiterung plötzlich vermehrt Werbeanzeigen sahen, zum Beispiel bei Google- oder Bing-Suchseiten. Andere berichteten, dass ihnen unbekannte Suchmaschinen angezeigt wurden. Die gefälschten Erweiterungen gaben sich alle als legitime Apps aus, hatten aber vermutlich eigentlich nur das Ziel, Geld über die Anzeigen einzusammeln. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die Browser-Erweiterungen auch für andere missbräuchliche Zwecke eingesetzt wurden oder das noch geplant war.
Betroffene Nutzer hinterließen negative Bewertungen im Edge-Store. Viele tauschten sich auch zum Beispiel bei Reddit aus, wo man entsprechende Beschwerden findet. Die beanstandeten Add-ons wurden von Microsoft nach kurzer Prüfung sofort entfernt.
Download Microsoft Edge - Browser auf Chromium-Basis
Entdeckt wurden die bösartigen Edge-Erweiterungen, nachdem es Beschwerden von Nutzern gegeben hatte. Sie meldeten, dass sie mit der Erweiterung plötzlich vermehrt Werbeanzeigen sahen, zum Beispiel bei Google- oder Bing-Suchseiten. Andere berichteten, dass ihnen unbekannte Suchmaschinen angezeigt wurden. Die gefälschten Erweiterungen gaben sich alle als legitime Apps aus, hatten aber vermutlich eigentlich nur das Ziel, Geld über die Anzeigen einzusammeln. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die Browser-Erweiterungen auch für andere missbräuchliche Zwecke eingesetzt wurden oder das noch geplant war.
Betroffene Nutzer hinterließen negative Bewertungen im Edge-Store. Viele tauschten sich auch zum Beispiel bei Reddit aus, wo man entsprechende Beschwerden findet. Die beanstandeten Add-ons wurden von Microsoft nach kurzer Prüfung sofort entfernt.
Umleitungen von Microsoft Edge
Ein Microsoft-Edge-Entwickler hat dazu ein paar eigene Ratschläge für diejenigen angeboten, die die bösartigen Erweiterungen vor kurzem heruntergeladen haben. Man sollte zunächst nachsehen, ob man die Erweiterung noch findet: "Wenn Sie eine dieser Erweiterungen verwendet haben, die direkt aus dem Microsoft Edge-Addon-Store installiert wurden, empfehlen wir, sie aus edge://extensions zu entfernen", schrieb der Entwickler. Nutzer sollten aber auch eine Warnmeldung angezeigt bekommen, wenn eine der Erweiterungen aktiv auf dem System laufe.Download Microsoft Edge - Browser auf Chromium-Basis
Siehe auch:
- Edge ist beliebt: Marktanteile des "Neuen" sind nun erstmals zweistellig
- Microsoft will Edge-Browser über Windows 10-Einstellungen bewerben
- RAM- und CPU-Optimierung: Microsoft Edge erhält 'schlafende Tabs'"
- Microsoft Edge: Browser schlägt Nutzern nun sichere Kennwörter vor
- Microsoft kann es nicht lassen: Edge nervt in den Einstellungen rum
Thema:
Neue Downloads zum Thema
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links & Themenseiten
Beliebte Windows 8 FAQ Einträge
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen