Keine Wahlfälschung gefunden:
Trump feuert Chef der IT-Sicherheit
Der ehemalige Microsoft-Manager Christopher Krebs ist durch den US-Präsidenten Donald Trump persönlich aus seinem letzten Job gefeuert worden. Er war bisher an höchster Stelle auf Bundesebene für die IT-Sicherheit zuständig.
Krebs ist bereits seit einigen Jahren verantwortlich für den Schutz kritischer Infrastrukturen vor digitalen Angriffen. Diese Aufgaben wurden im Jahr 2018 in der neuen Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) zusammengeführt, die als Teil des Heimatschutzministeriums aufgebaut wurde. Nun wird ihm aber die grundlegende Einschätzung der Sicherheit der Wahl-Infrastruktur zum Verhängnis, da diese sich nicht mit den Ansichten des obersten Chefs deckt.
Zu den Aufgaben von Krebs gehört es auch, die Lage rund um die IT-Security rund um die Wahl-Prozesse im Blick zu behalten. Immerhin gibt es viele Punkte, an denen man zu Manipulationen ansetzen kann. Das beginnt im Vorfeld beim Streuen von Propaganda in sozialen Netzwerken und reicht bis hin zu Attacken auf die in den USA häufig eingesetzten Wahlcomputer. Krebs erklärte allerdings, dass seine Behörde rund um die Präsidentschaftswahlen keine Vorkommnisse verzeichnete und es sich wohl um die sichersten Wahlen überhaupt gehandelt habe.
Krebs' Einschätzung der Lage entspricht allerdings dem, was auch diverse andere Wahlbeobachter erklärten. Triftige Belege für die angeblichen Manipulationen gibt es bisher nicht. Zwar kam es in einzelnen Fällen zu Problemen, aber keineswegs in größerem Umfang, als man es auch bei anderen Wahlen zuvor verzeichnet hat. Der Vorwurf der Wahlfälschung ist darüber hinaus seltsam, da ein solcher Vorgang in aller Regel die Kontrolle über die staatlichen Organe voraussetzt - und die liegt eben in den Händen Trumps.
Zu den Aufgaben von Krebs gehört es auch, die Lage rund um die IT-Security rund um die Wahl-Prozesse im Blick zu behalten. Immerhin gibt es viele Punkte, an denen man zu Manipulationen ansetzen kann. Das beginnt im Vorfeld beim Streuen von Propaganda in sozialen Netzwerken und reicht bis hin zu Attacken auf die in den USA häufig eingesetzten Wahlcomputer. Krebs erklärte allerdings, dass seine Behörde rund um die Präsidentschaftswahlen keine Vorkommnisse verzeichnete und es sich wohl um die sichersten Wahlen überhaupt gehandelt habe.
Was nicht sein kann, das nicht sein darf
Das kann aus Sicht Trumps aber keineswegs der Fall sein. Für ihn lässt sich seine Niederlage ausschließlich damit erklären, dass es massive Manipulationen und Wahlfälschungen gab. Diesen Standpunkt bekräftigte er nun erneut und verkündete, dass Krebs mit sofortiger Wirkung von seinem Posten als CISA-Chef entbunden sei.Krebs' Einschätzung der Lage entspricht allerdings dem, was auch diverse andere Wahlbeobachter erklärten. Triftige Belege für die angeblichen Manipulationen gibt es bisher nicht. Zwar kam es in einzelnen Fällen zu Problemen, aber keineswegs in größerem Umfang, als man es auch bei anderen Wahlen zuvor verzeichnet hat. Der Vorwurf der Wahlfälschung ist darüber hinaus seltsam, da ein solcher Vorgang in aller Regel die Kontrolle über die staatlichen Organe voraussetzt - und die liegt eben in den Händen Trumps.
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Christian Kahle
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