BSI-Chef warnt, dass die Wahl 2021 für Hacker besonders interessant ist
Am 26. September wählt Deutschland einen neuen Bundestag und damit auch eine neue Regierung. Der Wahlkampf ist auch schon bereits voll im Gange, die zentrale Bühne dafür sind das Internet und die sozialen Medien. Experten warnen nun aber vor Angriffen und Kampagnen.
Die gute Nachricht: In Deutschland wird nach wie vor mithilfe von Stimmzetteln gewählt, das bedeutet, dass eine Manipulation der Ergebnisse nicht oder nicht nachhaltig möglich ist - da jederzeit neu ausgezählt werden kann. Die Schlechte: Die Zeit bis zum besagten Sonntag Ende September bietet zahlreiche Gelegenheiten für Hackerangriffe auf politische Parteien und Akteure, dazu kommen noch Desinformationskampagnen.
Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), hat nun eine Warnung ausgesprochen, dass unbekannte Hacker während des Wahlkampfs Desinformationskampagnen zur Diskreditierung von Politikern durchführen könnten und wohl auch werden. Auf einer vom Tagesspiegel organisierten Gesprächsrunde (via Heise) sagte Schönbohm, dass solche Angriffe nicht beispiellos seien, er verwies etwa auf die Spear-Phishing-Attacke auf deutsche Politiker und Abgeordnete.
Schönbohm verwies zudem darauf, dass es in seiner Behörde ein "rotes Telefon" für besonders dringende Fälle gebe. Politiker*innen können überdies auf einen IT-Sicherheitsleitfaden (PDF) zugreifen, der ausführlich erklärt, welche Gefahren drohen und wie man sich schützen kann.
Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), hat nun eine Warnung ausgesprochen, dass unbekannte Hacker während des Wahlkampfs Desinformationskampagnen zur Diskreditierung von Politikern durchführen könnten und wohl auch werden. Auf einer vom Tagesspiegel organisierten Gesprächsrunde (via Heise) sagte Schönbohm, dass solche Angriffe nicht beispiellos seien, er verwies etwa auf die Spear-Phishing-Attacke auf deutsche Politiker und Abgeordnete.
Angriffe haben zugenommen
Allzu große Sorgen macht sich der BSI-Chef jedoch nicht und meint, dass die Sicherheitsbehörden die Situation im Griff hätten: "Die Angriffe haben in den letzten Monaten zugenommen, aber das ist in einem Wahljahr normal. Wir haben viele Programme gestartet und arbeiten mit dem Bundeswahlleiter zusammen. Im Hinblick auf die digitale Übermittlung des Wahlergebnisses bin ich entspannt."Schönbohm verwies zudem darauf, dass es in seiner Behörde ein "rotes Telefon" für besonders dringende Fälle gebe. Politiker*innen können überdies auf einen IT-Sicherheitsleitfaden (PDF) zugreifen, der ausführlich erklärt, welche Gefahren drohen und wie man sich schützen kann.
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