Windows 10: Neues Speicher-Feature warnt vor drohendem SSD-Ausfall
Die Entwickler bei Microsoft arbeiten daran, dass ein Versagen der Speicher-Hardware die Nutzer nicht mehr aus heiterem Himmel trifft. Der Nutzer soll vom Betriebssystem nun gewarnt werden, bevor ein Speichermedium das Zeitliche segnet.
Das neue Feature funktioniert vorerst nur mit NVMe-SSDs. Ob zukünftig auch SATA-SSDs und Festplatten mit einbezogen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Microsoft ging zumindest in seiner Ankündigung nicht weiter auf diese Frage ein. Wenn es denn geplant ist, muss dafür noch einiges mehr getan werden, weil die benötigten Informationen hier schlicht anders aussehen oder teils auch gar nicht zur Verfügung stehen.
Warnung vor dem Speicher-Tod
Die noch verfügbare Lebensdauer von SSDs lässt sich aber gemeinhin recht gut abschätzen - zumindest wenn es um die Folgen der normalen Abnutzung geht. Die Speicherzellen vertragen jeweils nur eine begrenzte Menge an Schreibvorgängen und mit der Zeit nehmen die Defekte zu. Auf dieser Grundlage sind auch die Daten zur Haltbarkeit durch den Hersteller begründet. Windows 10 lässt sich hier zukünftig vom integrierten Controller über den aktuellen Zustand der Speicherzellen informieren und schätzt daraufhin die noch verfügbare Haltbarkeit ab.
In dem Informations-Fenster zur Laufwerks-Gesundheit bekommt der User aber noch weitere Informationen gezeigt. Unter anderem zeigt das System hier auch an, wie viel von der Lebensspanne nach Hersteller-Angeben noch verbleibt und wie hoch die Temperatur des Mediums ist. Wer hier regelmäßig einen Blick hineinwirft, dürfte rechtzeitig einen Eindruck davon bekommen, wann es gut ist, sich etwas intensiver mit dem eigenen Speichersystem zu beschäftigen. Erstmals sichtbar ist das neue Feature in der Windows 10 Insider Preview Build 20226, die gestern bereitgestellt wurde.
Komplette SSD-Information
Warnung vor dem Speicher-Tod
Die noch verfügbare Lebensdauer von SSDs lässt sich aber gemeinhin recht gut abschätzen - zumindest wenn es um die Folgen der normalen Abnutzung geht. Die Speicherzellen vertragen jeweils nur eine begrenzte Menge an Schreibvorgängen und mit der Zeit nehmen die Defekte zu. Auf dieser Grundlage sind auch die Daten zur Haltbarkeit durch den Hersteller begründet. Windows 10 lässt sich hier zukünftig vom integrierten Controller über den aktuellen Zustand der Speicherzellen informieren und schätzt daraufhin die noch verfügbare Haltbarkeit ab.
Rechtzeitiges Backup
Wenn hier ein bestimmter Punkt unterschritten wird, erhält der Nutzer eine Warnung. Er wird dann aufgefordert, seine Daten besser mit einem Backup in Sicherheit zu bringen und sich um den Austausch des Speichers zu kümmern. Es kann natürlich sein, dass trotzdem so schnell noch keine realen Probleme auftauchen, das Risiko eines massiven Datenverlustes steigt zum Ende des Lebenszyklus' aber eben deutlich.In dem Informations-Fenster zur Laufwerks-Gesundheit bekommt der User aber noch weitere Informationen gezeigt. Unter anderem zeigt das System hier auch an, wie viel von der Lebensspanne nach Hersteller-Angeben noch verbleibt und wie hoch die Temperatur des Mediums ist. Wer hier regelmäßig einen Blick hineinwirft, dürfte rechtzeitig einen Eindruck davon bekommen, wann es gut ist, sich etwas intensiver mit dem eigenen Speichersystem zu beschäftigen. Erstmals sichtbar ist das neue Feature in der Windows 10 Insider Preview Build 20226, die gestern bereitgestellt wurde.
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