Coronakrise: Amazon hat Produkte um bis zu 1000% zu teuer verkauft
Die seit Anfang des Jahres weltweit grassierende Pandemie hat viele Wirtschaftszweige schwer getroffen. Es gab aber auch etliche Unternehmen, die von den Lockdowns profitiert haben, allen voran Amazon. Konsumentenschützer machen dem Versandhändler nun neue Vorwürfe.
Dem US-amerikanischen Versandhandelsgiganten wird vorgeworfen, während der Lockdown-Maßnahmen zahlreiche essentielle Produkte wie Toilettenpapier und antibakterielle Seife stark überteuert verkauft zu haben. In einem Report der Konsumentenschutzorganisation Public Citizen wurden 15 Produkte analysiert, teilweise wurden diese von Dritthändlern verkauft, teilweise waren sie aber auch mit "verkauft von Amazon" markiert.
Untersucht wurde der Zeitraum zwischen Mai und August, manche Produkte haben sich während dieser Zeit im Preis vervielfacht. Amazon hat auf den Report bereits reagiert und gegenüber The Verge ausrichten lassen, dass man "Preiswucher" keinen Platz biete: "Unsere Systeme bieten Kunden den besten verfügbaren Online-Preis. Wenn wir einen Fehler feststellen, arbeiten wir schnell daran, ihn zu beheben."
Als Beispiele nennen die Konsumentenschützer etwa eine Packung Klopapier (mit acht Rollen), die im Juni 36,39 Dollar gekostet hat, bei anderen Händlern aber für 6,89 Dollar zu bekommen war. Eine Flasche antibakterieller Seife wurde teilweise für sieben Dollar verkauft, normalerweise ist sie aber für 1,49 Dollar zu bekommen.
Schlimmere Wucherpreise hatten nur noch Drittanbieter, den größten Anstieg (941 Prozent) konnte man bei Mehl verzeichnen. Allerdings gibt Public Citizen zu bedenken, dass es nicht immer einfach ist, den "normalen" Preis herauszufinden. Denn man hat den höchsten Preis dem niedrigsten gegenüber gestellt, musste also immer wieder auch "Äpfel mit Birnen" vergleichen.
Untersucht wurde der Zeitraum zwischen Mai und August, manche Produkte haben sich während dieser Zeit im Preis vervielfacht. Amazon hat auf den Report bereits reagiert und gegenüber The Verge ausrichten lassen, dass man "Preiswucher" keinen Platz biete: "Unsere Systeme bieten Kunden den besten verfügbaren Online-Preis. Wenn wir einen Fehler feststellen, arbeiten wir schnell daran, ihn zu beheben."
Amazon selbst betroffen
Der Report sieht die Sache aber deutlich anders: Denn laut Public Citizen sind es nicht nur einige Drittanbieter, die sich als Preistreiber betätigen, sondern auch Amazon selbst. Denn auch die von Amazon direkt verkauften Produkte wurden verteuert: Handdesinfektionsmittel etwa stieg um 48 Prozent im Preis, bei Einweg-Mund/Nasen-Schutz gab es sogar Werte von rund 1000 Prozent.Als Beispiele nennen die Konsumentenschützer etwa eine Packung Klopapier (mit acht Rollen), die im Juni 36,39 Dollar gekostet hat, bei anderen Händlern aber für 6,89 Dollar zu bekommen war. Eine Flasche antibakterieller Seife wurde teilweise für sieben Dollar verkauft, normalerweise ist sie aber für 1,49 Dollar zu bekommen.
Schlimmere Wucherpreise hatten nur noch Drittanbieter, den größten Anstieg (941 Prozent) konnte man bei Mehl verzeichnen. Allerdings gibt Public Citizen zu bedenken, dass es nicht immer einfach ist, den "normalen" Preis herauszufinden. Denn man hat den höchsten Preis dem niedrigsten gegenüber gestellt, musste also immer wieder auch "Äpfel mit Birnen" vergleichen.
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- ClonerAlliance UHD Halo: Box für leichte Bildschirm-Aufnahmen im Test
- Neagley: Neuer Trailer zum Reacher-Spin-off veröffentlicht
- Neagley: Prime Video zeigt den Teaser-Trailer zum Reacher-Ableger
- Reacher: Der Trailer zu Staffel 4 führt in eine blutige Verschwörung ein
- Blade Runner 2099: Amazon zeigt den Teaser-Trailer zur Miniserie
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Fritz mit Vollgas: Ganze 11 FritzBoxen & Repeater erhalten Beta-Updates
- Luna: Diese 11 neuen Spiele verschenkt Amazon im September 2026
- Asus: Erster Mini-Desktop mit Snapdragon X2 Elite - zu Mondpreisen
- Apple-Schock: iPhone 17 Pro eingestellt, andere Preise stark erhöht
- Europäische Starlink-Alternative soll um hunderte Satelliten wachsen
- iPhone Duo & MacBook Neo: Apple kopiert Microsoft
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
chris12 - vor 1 Stunde -
Schöne Frauen in deiner Nähe gerade jetzt
tokelau - Gestern 22:47 Uhr -
Digitale Souveränität konkret: Schweiz startet Open-Source-Arbeitsplat
d-hubs - Gestern 19:45 Uhr -
Problem mit Zugriff auf Microsoft Dienste/ Anwendungen
Mannitwo - Gestern 17:50 Uhr -
Home Assistant 2026.9 :: Viele neue Details - sowie 13 neue Integratio
d-hubs - 08.09. 18:02 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen